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Wuppertaler SV

Wuppertal. Drei Tage nach der ersten Saisonniederlage bei TuRU Düsseldorf hat Fußball-Oberligist Wuppertaler SV am Mittwoch den Schalter wieder umgelegt. Vor 1272 Zuschauern im Stadion am Zoo besiegten die Hausherren den bisherigen Tabellendritten mit 2:0 (0:0) und kletterten selbst auf Platz vier. Der Abstand zu Tabellenführer Fischeln, bei dem der WSV am Sonntag antreten muss und der ebenfalls gewann, bleibt konstant bei sieben Punkten.

In der ersten Halbzeit war die Partie verteilt, wobei Duisburg sogar leichte Vorteile hatte, weil der WSV zu fehlerhaft im Aufbau agierte. Das Eis brach dann Tim Manstein mit einem Freistoßhammer aus 20 Metern kurz nach der Pause. Zuvor war Dirk Jasmund bei einem Vorstoß gefoult worden. Das 2:0 besorgte Marvin Ellmann per Kopf nach einer Ecke. Es war bereits sein fünfter Saisontreffer. Bis auf Jasmund für den erkälteten Danijel Gataric hatte Thomas Richter die Elf gegenüber dem TuRU-Spiel nicht geändert. Danijels Bruder Dalibor Gataric erzielte nach 30 Minuten nach einem Konter zwar das erste Tor der Partie, doch Schiedsrichter Benjamin Keck erkannte den Treffer nicht an, weil Gataric ihn aus seiner Sicht mit der Hand mitgenommen hatte.

Kurz darauf musste der WSV-Rechtsaußen mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel raus und wurde durch Janós Löbe ersetzt. Richtig in Schwung kam der WSV aber erst nach der Pause und erwärmte seine Zuschauer zumindest zeitweise. „Die Mannschaft hat Siegermentalität gezeigt“, freute sich Thomas Richter.