Kölner sind inzwischen die Topfavoriten der Regionalliga.

Am Sonntag (15.30 Uhr) will der Wuppertaler SV bei Rot-Weiß Essen ein Erfolgserlebnis.
Bei Kai Schwertfeger schließt der WSV einen Wechsel in der Winterpause aus.

Bei Kai Schwertfeger schließt der WSV einen Wechsel in der Winterpause aus.

Im Hinspiel hatte Ercan Aydogmus Köln Routinier Markus Brzenska düpiert. Nach Pause ist Aydogmus am Samstag wieder verfügbar. Archiv

Otto Krschak, Bild 1 von 2

Bei Kai Schwertfeger schließt der WSV einen Wechsel in der Winterpause aus.

Wuppertal. Zum Auftakt der Rückrunde in der Fußball-Regionalliga gastiert der Wuppertaler SV am Samstag bei Tabellenführer FC Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg (14 Uhr). Die Kölner haben sechs Ligaspiele in Folge gewonnen und sind der Top-Favorit auf Platz eins auch am Saisonende. Der schwerstmögliche Gegner also für den WSV? „Der leichteste, denn wir haben nichts zu verlieren“, antwortet Trainer Stefan Vollmerhausen und weist die Favoritenrolle klar der Mannschaft von Kollege Marco Antwerpen zu, auch wenn seine Team selbst guter Vierter ist.

Zu Saisonbeginn hatte der WSV den schon vorab hoch gehandelten Kölnern vor 5700 Zuschauern im Stadion am Zoo ein 3:3 abgeknöpft, woran die sich ebenso ungern erinnern wie an die anschließende 1:4-Niederlage gegen Gladbach II. Doch diesen Fehlstart hat die Viktoria längst verdaut. „Sie agieren als Mannschaft sehr geschlossen, haben mit Mike Wunderlich den überragenden Spieler der Liga, und Sven Kreyer trifft momentan vorne alles“, spricht Vollmerhausen mit Hochachtung vom Gegner.

Beide waren beim jüngsten 5:0-Erfolg gegen den Bonner SC je einmal erfolgreich gewesen, Wunderlich schloss dadurch mit 15 Toren zum Bonner Lucas Musculus an der Spitze der Regionalliga-Hitliste auf. Kreyer hat mit neun Toren eines mehr erzielt als der beste WSV-Schütze, Kapitän Gaetano Manno. Manno war, es der zuletzt beim Pokalsieg bei Düsseldorf-West (2:0) und beim 0:0 gegen Gladbachs U 23 die Akzente gesetzt hatte. „Man merkt, dass die Saison schon lang war, aber da müssen die Spieler sich jetzt durchbeißen“, sagt Stefan Vollmerhausen.

Zurück im Kader ist Stürmer Ercan Aydogmus, der nach überstandener Gürtelrose seit Anfang der Woche wieder trainiert und gegen seinen Ex-Verein Viktoria Köln besonders motiviert ist. Im Hinspiel hatte er zweimal getroffen. Ein Fragezeichen steht hinter Außenstürmer Kevin Hagemann, der wegen Schmerzen im Fußgelenk die Woche über nicht trainiert hat. Gar nicht mehr im Kader sein wird Pascal Bieler, der ab sofort nur noch Co-Trainer der A-Jugend ist und aus dem Regionalliga-Etat ausgegliedert wurde. Den Trainerweg habe er nach der Saison ohnehin beschreiten wollen, heißt es.

Trotz der Favoritenrolle für die Fortuna hofft Trainer Stefan Vollmerhausen, dass der WSV seine gute Serie gegen Top-Mannschaften fortsetzen kann und in den drei Spielen bis zur Winterpause noch punktet. Vollmerhausen: „In der Hinrunde haben wir gegen Köln, Düsseldorf und RWE drei Punkte geholt, wenn wir das jetzt auch schaffen, vielleicht noch ein, zwei Pünktchen mehr, wäre das toll.“

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