Fußball: Im Test beim Niederrheinligisten Krefeld-Fischeln gewinnen die Wuppertaler mit 3:1.

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Sebastian Zinke (r.) wurde in der Innenverteidigung kaum geprüft. Kurz vor Schluss sprang ihm der Ball allerdings an die Hand.

Sebastian Zinke (r.) wurde in der Innenverteidigung kaum geprüft. Kurz vor Schluss sprang ihm der Ball allerdings an die Hand.

Andreas Bischof

Sebastian Zinke (r.) wurde in der Innenverteidigung kaum geprüft. Kurz vor Schluss sprang ihm der Ball allerdings an die Hand.

Wuppertal. Während in dieser Woche weitere wichtige Gespräche mit möglichen Sponsoren und auch mit dem Oberbürgermeister anstehen, um die Zukunft des WSV zu sichern und sich neuen Rückhalt zu holen, setzt der WSV auf dem grünen Rasen seine Vorbereitung planmäßig fort.

Die Aufgabe beim 3:1-Sieg gegen den Niederrheinligisten VfR Krefeld-Fischeln war am Samstag freilich erheblich einfacher als der strukturelle Neuaufbau. Gegen die Elf von Ex-Fortuna-Trainer Uwe Weidemann verpasste der WSV nur durch eine schlechte Chancenverwertung in der zweiten Hälfte auch einen in der Höhe standesgemäßen Sieg.

Nach einem WSV-Blitzstart und einer schöner Kombination über Silvio Pagano auf Rechts, dessen Rückpass Bekim Kastrati verwertete, plätscherte die Partie allerdings lange vor sich hin. Der WSV hatte sogar Glück, als nach einem Passfehler von Torwart Kevin Rauhut ein Fischelner mit einem Heber nur die Latte traf.

In Halbzeit zwei machte der WSV endlich mehr Druck, vor allem über außen. Der eingewechselte Milko Trisic sorgte für Belebung, und auch Rechtsverteidiger Lukas van den Bergh schaltete sich nun mehrfach ins Angriffsspiel ein. Er leitete auch das 3:0 durch Kastrati (56.) ein. Für das schönste Tor des Tages hatte zuvor Michael Holt gesorgt (48.), als er einen langen Ball von Kapitän Björn Weikl an der Strafraumgrenze sauber verarbeitete und mit einem Heber den Fischelner Keeper überwand.

Weikl, der im defensiven Mittelfeld sehr vermisst wurde, spielte Innenverteidiger, nachdem Felix Haas früh vom Feld genommen werden musste. Er hat sich von einer Grippe immer noch nicht ganz erholt und komplettierte am Samstag das zwischenzeitlich angewachsene Lazarett der Wuppertaler.

Ernst, Großkreutz, Heppke und Haas müssen pausieren

Rauhut (46. Samulewicz) – van den Bergh, Zinke, Haas (18. Weikl), Moosmayer (70. Kabuk) – Schattner, Zent (46. El Hammouchi) – Holt, Pagano, Assauer (46. Trisic), Kastrati.

1:0 Kastrati (2.), 2:0 Holt (48.), 3:0 Kastrati (56.), 3:1 Maas (85.; erfolgreich verwandelter Handelfmeter, Sebastian Zinke war geschubst worden und berührte den Ball mit der Hand).

Dominik Ernst pausierte wegen Leistenproblemen, Marcel Großkreutz mit einer Oberschenkelverhärtung, und Markus Heppke hat nach seiner Zahn-OP immer noch Sportverbot. Während alle drei auf eine baldige Rückkehr hoffen dürfen, ist bei Jan Hammes noch nicht abzusehen, ob und wann er nach den erneut aufgetretenen Leistenproblemen wieder eingreifen darf. Zunächst einmal hat ihm der Arzt absolute Schonung verschrieben.

Am Dienstag (Anstoß 18.30 Uhr, Ort noch offen) bestreitet der WSV gegen den NRW-Ligisten Schermbeck der letzte Test vor dem Trainingslager in der Türkei (21. bis 30. Januar).

Dort stehen bereits Testspiele gegen die Nord-Regionalligisten TSV Havelse und seit Samstag wohl auch Wolfsburg II fest. Ein Wolfsburg-Scout sprach WSV Sportdirektor Markus Bayertz am Rande des Spiels in Krefeld an. Kontakt aufnehmen will Bayertz auch noch mit Holger Fach, der mit seinem Club, dem kasachischen Pokalsieger Astana, auch zu der Zeit in Belek trainiert.

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