Ohne Tore endete die Partie gegen den SC Verl.
Ohne Tore endete die Partie gegen den SC Verl.

Ohne Tore endete die Partie gegen den SC Verl.

OTTO KRSCHAK

Ohne Tore endete die Partie gegen den SC Verl.

Wuppertal. Im vierten Spiel nach der Winterpause hat Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV am Samstag den erhofften vierten Sieg verpasst, seinen vierten Tabellenplatz aber verteidigt. Gegen den Tabellen-Zwölften SC Verl kamen die Wuppertaler vor knapp 3000 Zuschauern im Stadion am Zoo nicht über ein 0:0 hinaus.

Sie taten sich von Beginn an deutlich schwerer als in den ersten Partien. Dazu trug sicherlich bei, dass die Startformation gegenüber den ersten drei erfolgreichen Spielen verändert werden musste. Vor allem der Ausfall der variablen Offensivkraft Kevin Hagemann - er hatte nach dem 4:1 in Ahlen über Leistenprobleme geklagt - machte sich negativ bemerkbar. Zudem war Linksverteidiger Niklas Heidemann nach der fünften Gelben Karte gesperrt.

Eine erfreuliche Rückkehr nach Verletzungen feierten dafür Kapitän Gaetano Manno und Davide Leikauf, die jeweils ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2017 bestritten. Leikauf hatte wegen Schambeinentzündung sogar seit September gefehlt, lieferte dafür ein beeindruckendes Comeback, bis er nach 76 Minuten mit den Kräften am Ende war. Doch vor allem Manno tat sich schwer, ins Spiel zu kommen. Dennoch hätte der WSV nach 16 Minuten nach dem besten Angriff der ersten 45 Minuten führen müssen. Jan Holldack wurde im Strafraum herrlich freigespielt, legte ideal quer auf Yordi Teijsse. Der musste aus acht Metern eigentlich nur noch einschieben, war aber wohl selbst überrascht, dass Torwart Robin Brüseke, den Ball noch parieren konnte.

Hinten ließ der WSV bis auf einen Konter, den Tristan Duschke mit letztem Einsatz klärte, nichts zu, war aber selbst nach vorne zu wenig zwingend. Nach dem Wechsel verstärkten die Gastgeber ihre Bemühungen, blieben aber oft zu ungenau und hatten auch noch Pech . Aus kürzester Distanz setzte Manno das Leder nach toller Vorarbeit von Jan Holldack über die Latte.

Am Ende versuchte es der WSV mit der Brechstange, doch an diesem Tag sollte es einfach nicht sein. Nächste Woche folgt das Schlagerspiel in Aachen. Ab Montag gibt es im WSV-Fanshop in der Rathaus-Galerie Karten dafür.

Wickl – Pytlik, Duschke, Schmetz, Leikauf (76. Husic)– Holldack (79. Aydogmus), Grebe (90. M’Bengue) – Wirtz, Ivan, Manno - Teijsse.

Brüseke – Kaminski, Kalinowski (69. Veselinovic), Geisler (56. Liehr), Großeschallau, Schröder, Choroba, Maier, Schmidt, Marzullo, Strifler.

keine

Holldack, Teijsse / Geisler

Max Krämer

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