Im Niederrhein-Pokal siegen die Wuppertaler mit 8:0. Jetzt wartet das Achtelfinale.

Der junge Marco Cirillo trifft im Pokal gegen Oberhausen zum 2:0 für den Wuppertaler SV.
Der junge Marco Cirillo trifft im Pokal gegen Oberhausen zum 2:0 für den Wuppertaler SV.

Der junge Marco Cirillo trifft im Pokal gegen Oberhausen zum 2:0 für den Wuppertaler SV.

Otto Krschak

Der junge Marco Cirillo trifft im Pokal gegen Oberhausen zum 2:0 für den Wuppertaler SV.

Oberhausen. Pflichtaufgabe erfüllt: Durch einen ungefährdeten 8:0 (4:0)-Erfolg gegen Bezirksligist SC 1920 Oberhausen hat Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV am Mittwochabend die dritte Runde im Niederrheinpokal erreicht. Auf dem Rasen des Niederrheinstadions hatte am Vorabend bereits Regionalliga-Konkurrent Rot-Weiß Oberhausen mit der DJK Kray einen unterklassigen Gegner mit 5:0 vom Platz geschickt. Ähnliches peilte der WSV gegen Bezirksligisten Blau-Gelb Oberhausen an.

Der WSV setzte Oberhausen von Anfang an unter Druck

Gewarnt waren die Wuppertaler dadurch, dass mit Oberligist SSVg Velbert (unterlag Landesligist Scherpenbeck mit 0:1) bereits eine höher gewettete Mannschaft gegen einen unterklassigen Gegner ausgeschieden ist. Entsprechend engagiert begann der WSV, setzte den Oberhausener Underdog mit konsequentem Pressing unter Druck. Trainer Stefan Vollmerhausen hatte, wie angekündigt, die Stammelf der vergangenen Meisterschaftsspiele nur auf wenigen Positionen geändert. Im Tor erhielt Joshua Mross anstatt Sebastian Wickl Einsatzzeit. Im rechten offensiven Mittelfeld durfte sich der junge Marco Cirillo bewähren. Dazu liefen Kapitän Gaetano Manno und Raphael Steinmetz von Beginn an im Sturm auf. Sturmtank Christopher Kramer war wegen einer Erkältung ganz zu Hause geblieben.

Oberhausen spielte zur Freude seiner gut 600 Anhänger mutig, doch damit den physisch klar überlegenen Wuppertalern auch in die Karten. Bis zur ersten WSV-Großchance dauerte es nur vier Minuten. Nach Flankenlauf von Silvio Pagano wurde der Kopfball von Kevin Hagemann gerade noch auf der Linie geklärt. Eine paar weitere mutige Aktionen der Gastgeber später war es dann so weit. Raphael Steinmetz brachte den WSV nach cleverer Kopfballvorlage von Kapitän Manno in Führung (20.). Das erhoffte frühe Tor, dem natürlich weitere folgen sollten.

Das Oberhausener Publikum gab Applaus für sein Team

Marco Cirillo nach Ecke (24.) und Andre Mandt nach schöner Vorabeit des sehr agilen Silvio Pagano (33.), setzten diese Hoffnung schnell in die Tat um. Kurz vor der Pause traf noch Manno auf Vorarbeit des quirligen Cirillo. Dennoch gab es Applaus vom Oberhausener Publikum für die tapfere Leistung seiner Mannschaft, und die WSV-Spieler durften mit ihrem etwa 200 Fans starken Anhang gelassen dem zweiten Durchgang entgegensehen. Vielleicht dachte so mancher auch schon an das Liga-Spiel am Samstag gegen Verl. Sich hier völlig auszugeben war jedenfalls nicht mehr nötig.

Nach dem Wechsel bekam Zugang Yassine Khadraoui seinen ersten Einsatz. Manno, Steinmetz, Cirillo und Leikauf beschlossen mit ihren Toren einen entspannten Pokalabend. Nun darf der WSV auf seinen Gegner im Achtelfinale warten, das für den 6. bis 8. Oktober angesetzt ist.

Mroß - Pagano (46. Pytlik), Duschke, Schmetz, Heidemann - Windmüller (46. Khadraoui) - Cirillo, Mandt, Manno, Hagemann (46. Leikauf) - Steinmetz

0:1 Steinmetz (20.), 0:2 Cirillo (24.), 0:3 Mandt (33.), 0:4 Cirillo (45.), 0:5 Manno (48.), 0:6 Steinmetz (53.), 0:7 Cirillo (56.), 0:8 leikauf (74.)

Heidemann

825

Michael Menden

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