Vertrag mit Schwertfeger war nicht regelgerecht.

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Wuppertaler SV

Am Samstag wird Kai Schwertfeger zum Trainingsauftakt des Wuppertaler SV erwartet, auch wenn der KFC Uerdingen, der am 27. Dezember die Verpflichtung von Schwertfeger zum 1. Juli gemeldet hatte und ihn gern schon zur Rückrunde unter Vertrag nehmen würde. „Kai hat sich bisher hier immer untadelig verhalten, sagt Trainer Stefan Vollmerhausen und sieht auch sportlich keinen Grund, Schwertfeger ohne Entschädigung vorzeitig aus seinem Vertrag zu lassen.

Gegen den KFC erwägt der WSV dagegen eine Beschwerde wegen unsportlichen Verhaltens. Grundlage ist Paragraf 22 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB. Demnach muss der abgebende Verein informiert werden, bevor man mit einem Spieler Verhandlungen aufnimmt. Außerdem darf ein Vertrag nicht sechs Monate vor Ablauf des noch laufenden geschlossen werden. Der Westdeutsche Fußballverband hatte auf Anfrage des WSV bestätigt, dass ein solcher Verstoß wohl vorliege, zuständig sei aber der Fußball-Verband-Niederrhein, da Uerdingen in der Oberliga spielt, aktuell als Tabellenführer.

„Wir wollen verhindern, dass solche Sitten einreißen. Ein solches Verhalten ist nicht zu akzeptieren, zumal der KFC vor unserem Duell im März schon einmal einen unserer Spieler angesprochen hatte“, sagt WSV-Vorstandssprecher Lothar Stücker. Er ärgert sich, dass es bisher noch nicht einmal einen Anruf aus Uerdingen gegeben habe, obwohl die Nummern ja bekannt sein sollten. KFC-Sportvorstand Nicolas Weinhardt war zuvor Geschäftsstellenleiter beim WSV. gh

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