Der DFB hat dem WSV die Lizenz für die Saison 2009/10 mit Auflagen und einer Bedingung erteilt. Das hat der Verein am Donnerstmittag auf WZ-Anfrage mitgeteilt.

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Durfte gute Nachrichten bekannt geben: WSV-Vizepräsident Harald Hübener.

Durfte gute Nachrichten bekannt geben: WSV-Vizepräsident Harald Hübener.

Andreas Fischer

Durfte gute Nachrichten bekannt geben: WSV-Vizepräsident Harald Hübener.

Wuppertal. Gute Nachrichten gab es für den Wuppertaler SV Borussia aus der DFB-Zentrale in Frankfurt. Dem Verein wurde die Lizenz für die Saison 2009/10 in der 3. Liga mit diversen Auflagen und einer Bedingung erteilt.

Dies teilte WSV-Vizepräsident Harald Hübener auf Anfrage der WZ mit. "Das ist eine gute Nachricht für den WSV. Bis Juni bleibt uns nun Zeit, die geforderten Auflagen zu erfüllen", sagt Hübener, der das Lizensierungsverfahren der Deutschen Fußball-Liga und des Deutschen Fußball-Bundes als einen "Ganzjahresprozess" beschreibt.

"Eine der Auflagen sieht zum Beispiel vor, dass wir zum 31. Oktober eine Planungsrechnung vorlegen müssen. Der DFB erwartet eine finanzielle Sicherstellung des Vereins das ganze Jahr über. So muss zum Beispiel die Zahlungsfähigkeit im laufenden Geschäft nachgewiesen werden.

Außerdem müssen viele Anforderungen in Bereichen Sicherheit und technische Ausstattung des Stadions erfüllt werden. Da werden keine anderen Maßstäbe als bei Bayern München angelegt."

Zunächst muss der WSV allerdings den Klassenerhalt sichern

Sportlich muss der WSV nun ebenfalls seine Hausaufgaben machen und den Klassenerhalt in der 3. Liga sichern. Hoffnung auf zusätzliche Einnahmen gibt es im Diebels-Pokal. "Erreichen wir die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal, dann könnten wir Einnahmen von 110 000 Euro zusätzlich einplanen. Ziel muss es auf alle Fälle sein, neue Sponsoren zu gewinnen und unseren Zuschauerschnitt zu verbessern. Da ist noch viel Luft nach oben", sagt Hübener.

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