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Endlich Grund, sich in den Armen zu liegen: Uwe Fuchs und sein Trainergespann.

Endlich Grund, sich in den Armen zu liegen: Uwe Fuchs und sein Trainergespann.

Andreas Fischer

Endlich Grund, sich in den Armen zu liegen: Uwe Fuchs und sein Trainergespann.

Wuppertal. Von diesem Spiel werden die WSV-Fans noch lange erzählen: Mit 5:3 (2:0) schlug der abstiegsgefährdete Drittligist Wuppertaler SV den FC Bayern München II und bot dabei vor 2.566 Zuschauern im Stadion am Zoo ein Wechselbad der Gefühle. Ein Wahnsinnskick, bei dem der WSV zunächst verdient nach Toren von Michael Lorenz (12.) und Tobias Damm (37.) mit 2:0 in Führung ging.

So lautete auch der Halbzeitstand gegen ein zurückhaltendes Bayern-Team, das viel zu passiv agierte. Dies änderte sich in der zweiten Hälfte, als die Gäste durch einen Foulelfmeter von Stefan Rieß (49.) und den eingwechselten Saer Sene (61.) ausgleichen konnten.

Die WSV-Fans fielen in tiefe Depression, als auch noch Daniel Sikorski (72.) das 3:2 für die Gäste erzielte. Die nächste Heimniederlage schien beschlossene Sache. Doch der WSV kam zurück und traf durch Andres Formento (84.) zum 3:3. Unglaublich dann das 4:3 durch Nermin Celikovic, der mit einem satten Linksschuss in den Winkel (passte kein Blatt Papier mehr zwischen) traf.

Tobias Damm setzte mit seinem zweiten Tor zum 5:3 das Sahnehäubchen drauf. Der WSV rückt mit 29 Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz und tritt am Sonntag beim Mitkonkurrenten Holstein Kiel an.

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