Wuppertaler SV
Tobias Geberts Tage als WSV-Manager scheinen gezählt.

Tobias Geberts Tage als WSV-Manager scheinen gezählt.

Fischer, A. (f22)

Tobias Geberts Tage als WSV-Manager scheinen gezählt.

Wuppertal. Am Dienstagnachmittag (14 Uhr) will sich der Wuppertaler SV zur wirtschaftlichen und sportlichen Zukunft äußern. Erwartet wird eine Insolvenz und der damit verbundene "Abstieg" in die Oberliga. Angesichts der Verbindlichkeiten, die Jürgen Harmke, Sprecher der "Initiative WSV 2.0", auf geradezu unglaubliche 5,1 Millionen Euro bezifferte, ist alles andere als eine Insolvenz wohl unwahrscheinlich. "Diese Summe ist der Stand von gestern (Anm. d. Red.: Montag) Mittag. Es war eine Sisyphusarbeit, alles zusammenzutragen. Die Summe kann sich aber noch verändern. Die Veränderungsgeschwindigkeit ist derzeit recht hoch", sagt Harmke. "Es müsste ein Wunder geschehen, sollte der WSV noch um eine Insolvenz herumkommen."

Am Dienstagvormittag fanden noch finale Gespräche zur finanziellen Situation des WSV zwischen Neu-Vorstand Alexander Eichner und Lothar Stücker sowie Dr. Jochen Leonhardt, Vertrauter von Ex-WSV-Präsident Friedhelm Runge, statt. Harmke betonte, dass am Dienstag eine Entscheidung zum Thema Insolvenz fallen muss, weil am 30. Juni Rangrücktritte von Runge enden und das Insolvenzverfahren bis dahin eröffnet sein muss. "Ab heute Nachmittag wollen wir auch mit den Spielern sprechen, denn die sollen ja auch Klarheit erhalten", so Harmke.

Eine Personalie: WSV-Manager Tobias Gebert soll von seinen Aufgaben entbunden worden sein.

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