Neben Tim Erfen hat mit Marcel Reichwein (Archivfoto Andreas Fischer) ein zweiter ehemaliger WSV-Spieler beim Liga-Konkurrenten Jahn Regensburg angeheuert. Der Stürmer unterschrieb einen Vertrag mit einer Laufzeit bis Juni 2011.

Herr Reichwein, Sie sind zurück in der 3. Liga. Empfinden Sie das als einen Rückschritt?

Reichwein: Auf den ersten Blick ist es ein Rückschritt. Aber ein Schritt zurück kann auch zwei Schritte nach vorne sein. Für mich war wichtig, dass ich wieder Fußball spielen kann. Das hätte in Ahlen nicht mehr funktioniert. Es bringt ja nichts, nur auf der Tribüne zu sitzen. Natürlich hätte ich meine Zeit in Ahlen absitzen können, doch wenn es im Sommer wieder um einen neuen Klub gegangen wäre, hätte ich ein halbes Jahr keine Spielpraxis gehabt. Jetzt wohne ich in Regensburg erst einmal im Hotel und schaue im Sommer weiter.

Wäre die Rückkehr zum WSV eine Alternative gewesen?

Reichwein: Nein, der WSV war kein Thema, es gab keinen Kontakt. Ich wäre wahrscheinlich auch nicht zurückgegangen.

Am 9. Februar spielt der WSV in Regensburg. Ein besonderes Spiel für Sie?

Reichwein: Nein, das ist für mich ein Spiel wie jedes andere. Es gibt auch keinen Kontakt mehr zu WSV-Spielern. tb

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