Weder ein Testspiel noch reguläres Training sind zurzeit möglich.

Der Winter hat im Stadion am Zoo Einzug gehalten. Besserung ist nicht in Sicht.
Der Winter hat im Stadion am Zoo Einzug gehalten. Besserung ist nicht in Sicht.

Der Winter hat im Stadion am Zoo Einzug gehalten. Besserung ist nicht in Sicht.

Wolfgang Westerholz

Der Winter hat im Stadion am Zoo Einzug gehalten. Besserung ist nicht in Sicht.

Wuppertal. Am Freitag war WSV-Trainer Uwe Fuchs noch optimistisch, dass der für Sonntag gegen den 1. FC Köln II geplante Test auf Kunstrasen stattfinden würde. Doch schon am Samstag kam die Absage aus Köln und so wurde es für beide Mannschaften nichts aus der dringend benötigten Standortbestimmung vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres.

Ob der WSV sein erstes Pflichtspiel am kommenden Samstag im Stadion am Zoo gegen den SV Wehen Wiesbaden austragen kann, ist angesichts der Schneehöhen in Wuppertal zurzeit mehr als fraglich. Vor dem Nachholspiel am 9. Februar in Regensburg ist zwar Tauwetter angesagt worden, aber dann besteht die Gefahr, dass sich der Rasen in eine Sumpflandschaft verwandelt. Der nächste realistische Termin scheint am 13. Februar das Gastspiel in Sandhausen zu sein.

Am Wochenende war kein einziger Platz in Wuppertal auch nur ansatzweise regulär bespielbar. Und so absolvierten die Spieler des WSV am Samstag ihre Trainingseinheiten auf der Stadiontribüne und auf dem verschneiten Kunstrasen an der Nevigeser Straße. Tief verschneit ist auch dieser Platz, da unter der Woche Versuche gescheitert waren, den Schnee zu räumen. "Ich höre oft, dass man früher auch auf Schnee und Eis trainiert habe. Doch man darf nicht vergessen, dass die 3.Liga inzwischen eine absolute Profiliga ist, die zu den zwanzig stärksten in ganz Europa zählen dürfte. Entsprechend intensiv wird in den Vereinen gearbeitet.

Auf einem verschneiten Platz kann ich niemals die gewünschte Trainingsintensität erreichen. Wir konnten zwar auf kleine Kunstrasenfelder in der Halle ausweichen, aber das ist eine Notlösung, denn wir brauchen dringend das große Spielfeld", sagt Uwe Fuchs, der auf den Wettbewerbsnachteil des WSV im Vergleich zu einer Reihe anderer Drittligisten verweist. "In früheren Jahren waren wir oft alleine vom Winter betroffen. Zum Glück ergeht es in diesem Jahr auch anderen Vereinen in der Liga nicht besser", sagt Fuchs.

Die Suche nach guten Trainingsmöglichkeiten lässt den WSV-Trainer sogar über ein zweites Trainingslager nachdenken. "Man muss abwägen, was für uns auf dem Spiel steht. Der Abstiegskampf wird knüppelhart, und sollten weitere Spiele ausfallen, dann werden wir bis zum Saisonende alleine acht oder neun englische Wochen bestreiten müssen", sagt Uwe Fuchs, der für den Rest der Rückrunde eine Mannschaft aufbieten will, der nicht vorzeitig die Luft ausgeht.

"Wir müssen mental frisch bleiben. Die Bereitschaft mitzuziehen muss von allen da sein. Abgerechnet wird auch nicht nach dem ersten Spiel nach der Winterpause, sondern am 8. Mai, am letzten Spieltag."

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