Niederrheinliga: 2:1 (2:0)-Erfolg gegen Kapellen-Erft gerät nach der Pause in Gefahr. Der Sieg hätte weit höher ausfallen können.

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Abwehrchef Björn Mehnert (l.) und seine Mitspieler gerieten in der Schlussphase noch einmal unter Druck.

Abwehrchef Björn Mehnert (l.) und seine Mitspieler gerieten in der Schlussphase noch einmal unter Druck.

Uwe Schinkel

Abwehrchef Björn Mehnert (l.) und seine Mitspieler gerieten in der Schlussphase noch einmal unter Druck.

Wuppertal. Das U 23-Team des Wuppertaler SV Borussia rettete mit einem verdienten, in der Endphase aber glücklichen 2:1-Erfolg über Kapellen-Erft wenigstens drei der 24Punkte, die die Vorzeigemannschaften des WSV/Borussia (Erste, Zweite, A- und B-Jugend-Bundesliga) an diesem und am vorigen Wochenende hätten gewinnen können.

Zur Pause sah es nach einem klaren Erfolg für die Jungs von Trainer Peter Radojewski aus. Mit hoher Laufbereitschaft und sicherem Kombinationsspiel brachte man die Gäste auf dem Kunstrasen an der Nevigeser Straße in arge Verlegenheit. Christopher Mahrt, aus dem Kader der Ersten, zeigte einige Male seine Dribbelstärke. Diese Aktionen wurden aber zu oft schwach abgeschlossen. Doch als Marko Nikolic nach Pasiov-Anspiel aus 16 Metern überlegt zur Führung einschoss (13.), und Ramiz Pasiov selbst aus gleicher Distanz auf 2:0 erhöhte (36.), sah es nach einem klaren Erfolg aus. Zumal der Kapellener Cvetkovic nach einem Foul an Nikolic vor der Pause die rote Karte sah.

Für die Gäste schien sich ein Debakel anzubahnen. Zweimal Mahrt und einmal Nikolic verpassten aber eine Ergebnisverbesserung. Als dann drei WSV-Abwehrspieler nicht verhindern konnten, dass der einzige nach vorne mitgelaufene Raddatz auf 1:2 verkürzte (68.), wurden Erinnerungen an die Partie in Cronenberg wach, wo ein Vorsprung noch verspielt wurde.

"Unter Druck geht leider noch zu oft die Ordnung verloren", stellte Trainer Peter Radojewski fest und fügte hinzu: "In der ersten Halbzeit wurde spielerisch alles wie besprochen umgesetzt, doch wenn man sechs beste Torchancen nicht verwertet, dann kann es zu Problemen kommen. Die Jungs müssen lernen, sich mit Toren zu belohnen."

Als der Wuppertaler Incilli noch die gelb/rote Karte sah (86.), sehnte man beim WSV nur noch den Abpfiff entgegen.

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