Niederrheinligist setzt sich beim B-Kreisligisten TSV Beyenburg mit 7:0 (3:0) durch.

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Die Führung für den WSV: Toni Musto umkurvt den gestern besten Beyenburger, Torhüter Matthias Wingender, und schiebt zum 1:0 ein.

Die Führung für den WSV: Toni Musto umkurvt den gestern besten Beyenburger, Torhüter Matthias Wingender, und schiebt zum 1:0 ein.

Uwe Schinkel

Die Führung für den WSV: Toni Musto umkurvt den gestern besten Beyenburger, Torhüter Matthias Wingender, und schiebt zum 1:0 ein.

Wuppertal. Die Pokalsensation blieb aus, dennoch war es am Dienstag ein netter GA-Pokalabend an der Beyenburger Albertshöhe. Schließlich hatte sich der große WSV angesagt, wenn auch „nur“ mit der Niederrheinliga-Mannschaft, die aber immerhin vier Klassen höher als der TSV spielt.

Gemessen daran war die deutliche 0:7 (0:3)-Niederlage mehr als ehrenvoll, zumal der B-Kreisligist durch den schnellen Außenstürmer Merlin Weiland auch die erste Chance hatte.

Doch Marc Lange fischte seinen Schuss nach sieben Minuten aus dem Winkel. Szenenapplaus gab es dafür von den gut 200 Zuschauern – die halbe Beyenburger Dorfjugend war auf den Beinen.

Das erste Duell hatte der WSV bereits vor dem Anpfiff gewonnen. Einen Altersschnitt von 20,8 Jahren hatte Coach Rolli Duhr für sein Team errechnet, sein Gegenüber Rainer Kotysch hatte mit 21,87 Jahren kaum mehr zu bieten.

Auch die Beyenburg setzen auf die Jugend. Fast alle Spieler kommen aus dem eigenen Verein. Im nächsten Jahr soll der neue Trainer Ralf Schranner daraus eine Aufstiegsmannschaft formen.

Das derzeitige Prunkstück der Mannschaft, die Abwehr um Kapitän Patrick Becker und Torwart Matthias Wingender, hielt gegen den Favoriten gestern immerhin bis zur 19. Minute dicht, ehe Toni Musto den Torreigen eröffnete.

Die weiteren Treffer: 2:0 Marcel Lange (39.), 3:0 Murat Gümüstas (42.), 4:0 Benny Schröder (52.), 5:0 Musto (57.), 6:0 Philip Eisleben, 7:0 Alper Tosun (72.). Bester Beyenburger war Torhüter Matthias Wingender.

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