Dem WSV-Verwaltungsrat stellten sich am Montagabend zwei Präsidentschaftsbewerber vor. Fraglich, ob sie im Rennen bleiben.

Klaus Mathies
Fallschirmspringer Klaus Mathies (hier mit seinem Enkel) kennt den WSV durch Landungen im Stadion am Zoo.

Fallschirmspringer Klaus Mathies (hier mit seinem Enkel) kennt den WSV durch Landungen im Stadion am Zoo.

privat

Fallschirmspringer Klaus Mathies (hier mit seinem Enkel) kennt den WSV durch Landungen im Stadion am Zoo.

Wuppertal. An einem „geheimen Ort“ tagte am Montagabend der Verwaltungsrat (VWR) des WSV. Dabei stellten sich die beiden derzeitigen Präsidentschaftskandidaten vor.

Dabei handelt es nach WZ-Informationen zum einen um Klaus Mathies. Der andere Bewerber kommt aus der Wuppertaler Wirtschaft und ist dem Verein seit langer Zeit als Fan verbunden.

„Zu den Ergebnissen und Eindrücken möchte ich nichts sagen“, sagte VWR-Mitglied Michael Busch und verwies auf eine am Dienstag erscheinende Presseerklärung des Gremiums.

Mathies (70) kennt den WSV schon aus der Luft

Mathies ist passionierter Fallschirmspringer aus Remscheid, stattete dem Stadion am Zoo zumindest aus der Luft schon ein paar Besuche ab. In den Halbzeitpausen landete der 70-Jährige, der auch Vorsitzender des Fallschirmclubs Remscheid ist, bei einigen Partien auf dem Stadionrasen.

Michael Busch glaubt an keine weiteren Treffen

Offen also, ob beide Kandidaten in Zukunft eine Rolle beim WSV spielen. Tendenz: eher nicht. Auf die Frage, ob man sich demnächst zu weiteren „Runden“ treffen werde, sagte Busch: „Zu denen wird es wohl nicht kommen.“

Noch Fragezeichen hinter Nachholspiel des WSV

Genauso offen ist, ob beim WSV endlich einmal wieder der Ball läuft. Am Mittwochabend steht das Nachholspiel gegen den 1. FC Köln II an (Anstoß 19 Uhr). Am Montag war der Stadionrasen gut bespielbar. Für Dienstag sind allerdings wieder Schneefälle angekündigt. „Ich hoffe, wir spielen. Denn am Sonntag in Leverkusen wird auf jeden Fall gespielt. Wir müssen den Rhythmus neu aufnehmen“, sagte Trainer Peter Radojewski.

Er hofft auf viele Zuschauer, auch wenn die Champions League TV-Konkurrent ist. „Entweder man will den WSV sehen oder nicht. Ich wünsche mir eine gute Unterstützung“, so Radojewski.

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