Die Regionalliga-Partie ist als Risikospiel eingestuft.

Nach dem Halbfinale erfuhr der Verein, dass RWE Heimvorteil hat. Der Verband rechtfertigt das mit Sicherheitsgründen.
Problempaarung WSV gegen RWE: hier Polizisten, die Essener Fans im Auge haben. Archiv

Problempaarung WSV gegen RWE: hier Polizisten, die Essener Fans im Auge haben. Archiv

Andreas Fischer

Problempaarung WSV gegen RWE: hier Polizisten, die Essener Fans im Auge haben. Archiv

Wuppertal. Nicht nur Mannschaft und Fans sind auf das Derby an der Essener Hafenstraße bestens vorbereitet, auch die Polizei hat sich für das als Risikopartie eingestufte Spiel entsprechend aufgestellt. „Wir wissen um die Brisanz des Spiels zwischen den beiden Mannschaften“, sagte ein Essener Polizeisprecher auf WZ-Nachfrage und wies darauf hin, dass seine Kollegen und er nicht zwischen den beiden Fanlagern per se unterscheiden würden, gleichwohl aber zwischen friedlichen und gewaltbereiten Fans. Familien sollten sowohl bei der Anreise als auch bei der Platzwahl an der Hafenstraße entsprechende darauf achten. „Unser Ziel ist die Sicherheit dieses Spieles mit professioneller Neutralität zu gewährleisten“, heißt es in einem offenen Brief vom Polizeipräsidium Essen an die WSV-Fans.

Auch auf die Sperrung der Zugstrecke sei man entsprechend vorbereitet und wisse, dass auch Busse für Sonderfahrten nach Essen gemietet worden seien. Die WSV-Fans, die mit dem Zug gemeinsam nach Essen reisen wollen, können sich am Sonntag um 11 Uhr in Oberbarmen treffen. Der Zug fährt um 11:39 Uhr von Gleis 4 ab. „Mit der Bahn anreisende Gäste werden vom Hauptbahnbahnhof Essen zum Stadion mit Bussen der Essener Verkehrsbetriebe gefahren. Für die Rückfahrt stehen den Gästen nach Spielende Busse zur Verfügung, die Sie vom Stadion zum Hauptbahnhof Essen fahren werden“, teilte die Polizei in dem Fanbrief weiter mit.

Wer am Sonntag mit dem Auto anreist, sollte im Navigationsgerät die Einmündung „Sulterkamp/ Lüschershofstraße“ eingeben.

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