3.LIga. Der WSV muss heute auf den Neuzugang verzichten, der sich im Abschlusstraining eine Augenverletzung zugezogen hat.

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Die Formkurve zeigte bei Fatmir Vata deutlich nach oben, aber nun bremst den Albaner eine Augenverletzung.

Die Formkurve zeigte bei Fatmir Vata deutlich nach oben, aber nun bremst den Albaner eine Augenverletzung.

Andreas Fischer

Die Formkurve zeigte bei Fatmir Vata deutlich nach oben, aber nun bremst den Albaner eine Augenverletzung.

Wuppertal. WSV-Trainer Uwe Fuchs hat in dieser Trainingswoche einige Fortschritte bei seiner Mannschaft feststellen können. Und bis zum Abschlusstraining zählte auch Fatmir Vata zu den Spielern, auf die Fuchs seine Hoffnungen für das heutige Match in Dortmund (Stadion Rote Erde, 14Uhr) setzen durfte.

Doch im Abschlusstraining wurde Vata gestern von einem Ball voll am Auge getroffen. Der Neuzugang des WSV erlitt eine Einblutung und wurde sofort in eine Augenklinik gebracht. Die Diagnose stand gestern Abend zwar noch aus, aber Vata wird heute im Abstiegsduell gegen Borussia Dortmund II nicht eingesetzt werden können.

Den Spielen gegen Dortmund und danach gegen Holstein Kiel misst Fuchs trotz der prekären Lage des WSV am Tabellenende noch keine entscheidende Bedeutung zu. "Es wäre aber sehr hilfreich zu punkten, um den Anschluss zu halten", sagt Fuchs, der seine Spieler nach der 0:4-Schlappe gegen Osnabrück intensiv auf dem Trainingsplatz beschäftigt hat. Dabei ging es zuweilen auch recht intensiv in den Zweikämpfen zur Sache, was aber bis auf den unglücklichen Zwischenfall mit Vata alle Akteure gut überstanden.

Wechsel gegenüber der Anfangsformation der vergangenen Wochen deuten sich vor allem im Abwehrbereich an. Die Borussia verfügt mit Yasin Öztekin und Sebastian Hille über eine pfeilschnelle Flügelzange. Marco Neppe ist wieder fit und könnte eventuell für Mahmoud Najdi auf der linken Seite beginnen, während Davide Leikauf wieder auf die rechte Abwehrseite zurückkehrt. In der Innenverteidigung dürfte es den angekündigten Wechsel mit Steve Müller für den zuletzt glücklosen Mario Neunaber geben.

Wobei Uwe Fuchs die gesamte Mannschaft in der Pflicht sieht, konzentriert "gegen den Ball" zu arbeiten. In der Hinterhand hat Fuchs mit Daniel Keita-Ruel einen Spieler, dem er großes Talent bescheinigt. Und die Unbeschwertheit, die so manchem etablierten Spieler nach den jüngsten Misserfolgen zurzeit fehlt. "Die schwache Leistung gegen Osnabrück lässt sich erklären, aber es wäre nicht zu erklären, wenn sie sich wiederholt", sagt Fuchs, der von seinen Spielern heute eine Reaktion auf dem Platz fordert. "Die Mannschaft ist sehr selbstkritisch. Sie ist intakt, und sie ist absolut gewillt zu fighten, um gegen Dortmund das Glück zu erzwingen", sagt Fuchs.

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