Für 7.30 Uhr bittet Uwe Fuchs am Montag zum ersten Training.

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Nils Fischer wurde bis zum Saisonende vom Bundesligisten Arminia Bielefeld ausgeliehen. Er soll als Innenverteidiger die Abwehr stärken.

Nils Fischer wurde bis zum Saisonende vom Bundesligisten Arminia Bielefeld ausgeliehen. Er soll als Innenverteidiger die Abwehr stärken.

Otto Krschak

Nils Fischer wurde bis zum Saisonende vom Bundesligisten Arminia Bielefeld ausgeliehen. Er soll als Innenverteidiger die Abwehr stärken.

Wuppertal. Die Intention von Uwe Fuchs ist unmissverständlich. Wenn der WSV-Trainer seine Spieler für Montag um 7.30 Uhr zur ersten Trainingsbesprechung im neuen Jahr bittet, dann setzt er damit ein Signal zu seinem Amtsantritt, das von Mannschaft und Umfeld nur als Weckruf verstanden werden kann.

Der WSV stellt unter Fuchs seinen Rhythmus auf harte Maloche im Abstiegskampf um. Bis zum kommenden Samstag werden die Wecker auf früh gestellt bleiben müssen, denn mit drei Trainingseinheiten täglich geht es weiter. Und anschließend folgt das Trainingslager vom 11. bis 18.Januar in Belek/Türkei, wo die Taktzahl noch einmal gesteigert werden dürfte.

Fuchs hatte zu seinem Amtsantritt angekündigt, dass er seine Mannschaft für den Abstiegskampf fit machen will. Auch spielerisch muss sich der WSV verbessern. Mit der Verpflichtung des Innenverteidigers Nils Fischer (21) von Arminia Bielefeld (auf Leihbasis bis zum Saisonende) wird der Anfang gemacht.

Der WSV hat mit Sicherheit nicht die "Katze im Sack" eingekauft, denn Fuchs hat seinen Wohnsitz in Bielefeld und kennt die Stärken und Schwachen der Arminia-Spieler nicht nur vom Hörensagen. "Nils ist ein sehr guter Innenverteidiger mit einer tollen Spielauffassung, einer ansprechenden Schnelligkeit, einem guten Kopfballspiel und einer klugen Spieleröffnung", beschreibt Fuchs den 1,83 m großen Abwehrspieler, der aus der Jugend der Arminia hervorgegangen ist und es schon auf vier Bundesligaeinsätze gebracht hat.

Beim WSV soll Fischer Spielpraxis sammeln. Am Sonntag absolvierte er bereits einen Leistungstest in Wuppertal. Für Sven Lintjens kommt das Trainingslager in Belek wohl noch zu früh. Er soll zunächst seine Reha-Maßnahmen in Düsseldorf abschließen.

WSV-Präsident Friedhelm Runge war am Samstag Augenzeuge des WSV-Triumphes bei der Stadtmeisterschaft in der Uni-Halle. Trotz de Freude über den Erfolg der U23 wirkte Runge nachdenklich.

"Wir werden tief in die Tasche greifen, um die Klasse zu halten. Der WSV steigt nicht ab. Doch wie es in der Saison darauf weitergehen soll, kann ich nicht sagen. Mit dem aktuellen Zuschauerschnitt macht es jedenfalls keinen Sinn in der 3. Liga. Sollte es mit dem Umbau des Stadions nicht weitergehen, dann werden wir das ganze Konzept überdenken müssen."

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