Der Tabellenzweite muss am Sonntag (15 Uhr) beim VdS Nievenheim auf ungewohntem Kunstrasen antreten.

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Gegen Nievenheim, das bereits 28 Gegentreffer kassierte, will der WSV immer wieder den Abschluss suchen – wie hier Marvin Schurig.

Gegen Nievenheim, das bereits 28 Gegentreffer kassierte, will der WSV immer wieder den Abschluss suchen – wie hier Marvin Schurig.

Gegen Nievenheim, das bereits 28 Gegentreffer kassierte, will der WSV immer wieder den Abschluss suchen – wie hier Marvin Schurig.

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Gegen Nievenheim, das bereits 28 Gegentreffer kassierte, will der WSV immer wieder den Abschluss suchen – wie hier Marvin Schurig.

Wuppertal. Die gestrige Einheit und auch das Abschlusstraining am Samstag hat WSV-Chefcoach Thomas Richter kurzerhand auf den Kunstrasenplatz an die Nevigeser Straße verlegt. Denn die Partie am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) gegen den VdS Nievenheim wird auf eben jenem Geläuf der Bezirkssportanlage des Tabellenzwölften ausgetragen.

Der Stadtteil-Klub aus Dormagen habe in den vergangenen Wochen aufhorchen lassen, sagt Thomas Richter. „Einen Punkt aus Velbert mitgenommen. Die werden hoch motiviert sein, uns auf heimischem Platz das Leben schwerzumachen“, sagte der 52-Jährige. Seine Jungs seien darauf aber vorbereitet.

Serie von zuletzt drei Siegen in der Liga soll ausgebaut werden

Schließlich will der WSV nach zuletzt drei Siegen in der Liga gegen die Topklubs diese Serie nicht ausgerechnet beim Aufsteiger enden lassen. Der eben eroberte Platz zwei soll gehalten und Druck auf Tabellenführer Fischeln aufgebaut werden. „Wir wollen bei Ballgewinn mutig nach vorne spielen und konsequent die Abschlüsse suchen“, fordert Richter vor allem von seinen Stürmern Marvin Ellmann und Dennis Schmidt. Der Kapitän ist nach muskulären Problemen in der Vorwoche am Montag wieder voll ins Training eingestiegen. Das vergangene Wochenende war das letzte spielfreie bis zur Winterpause. Die Mannschaft habe es genutzt, um nach der höchst unglücklichen Pokalniederlage gegen Kray (trifft nun auf die SSVg Velbert) eine Woche zuvor den „Kopf frei zu bekommen.“

Florian Grün und Davide Leikauf fallen aus

Im Training merke man in jeder Einheit, dass sich das Team auf ein Meisterschaftsspiel gegen einen ernstzunehmenden Gegner vorbereite, sagt Richter. Mit einer konsequenten Defensivarbeit gegen den Ball will er die Schießbude der Oberliga Niederrhein (28 Gegentore) in Schwierigkeiten bringen. Dabei hat die Mannschaft den Ausfall von Davide Leikauf (Nasen-Nebenhöhlenentzündung) und Florian Grün zu verkraften. Grün hatte in der Vergangenheit immer wieder Adduktoren-Probleme. Nun steht zudem die MRT-Diagnose „Schambeinentzündung“ im Raum. „Für Sonntag fällt er definitiv aus“, sagt Richter. Alternativen auf der Sechser-Position hat er genug: Danijel Gataric und Kevin Weggen haben auf der Position bereits gespielt. Auch der Allrounder Niklas Leven käme in Frage.

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