RWE II erwartet am Uhlenkrug fast nur Wuppertaler Fans.

Wuppertal/Essen. Der Wuppertaler SV zu Gast bei Rot-Weiss Essen und das im Stadion von Schwarz-Weiß Essen - wieder einmal hat die „Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze“ (ZIS) mit einem Traditionsduell Stilbruch begangen, auch wenn es für den WSV an diesem Samstag (14 Uhr) lediglich gegen die zweite Mannschaft von RWE geht. „Wir haben bisher alle Heimspiele im Nachwuchsleistungszentrum an der Seumannstraße ausgetragen, müssen aber nun aus Sicherheitsgründen umziehen. Schade, wir hätten sehr gerne auf unserer Heimatanlage gespielt“, sagte Essens U23-Trainer Dirk Helmig. Der 48-Jährige zeigte sich zudem enttäuscht darüber, dass die ZIS das Spiel zeitgleich zu dem der ersten Mannschaft angesetzt hat. „Daher rechne ich zwar mit 500 bis 600 Besuchern, aber die werden in der Mehrzahl aus Wuppertal sein. Sonst hätten wir sicherlich über eine vierstellige Zuschauerzahl sprechen können, was für meine junge Mannschaft eine richtig gute Erfahrung gewesen wäre.“

Die RWE-Regionalliga-Mannschaft tritt zwar auswärts an, trotzdem war das Stadion an der Hafenstraße keine Option, weil für Ordner und Catering höhere Kosten hätten veranschlagt werden müssen als am Uhlenkrug. Dort, im internen Exil, möchte Helmig mit seinem Team weitere Zähler gegen den Abstieg holen. „Wir müssen zwar auf die verletzten Verteidiger Marcel Titz und Pascal Thomas verzichten sowie die gesperrten Yannick Geisler und Tim Hermes ersetzen, aber ich rechne mir dennoch etwas aus. Wir konnten in dieser Saison bereits Jahn Hiesfeld und Kray besiegen, obwohl fast alle meine Spieler aus der Landesliga kommen.“

Der WSV kann am Samstag wieder auf den zuletzt gesperrten Marvin Schurig zurückgreifen, muss aber auf Dennis Krol (Adduktorenzerrung) verzichten. tsch

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