WSV gastiert am Dienstag (18.30 Uhr) beim SV Sandhausen.

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Trainer Gerd Dais soll Sandhausen zum Aufstieg führen.

Trainer Gerd Dais soll Sandhausen zum Aufstieg führen.

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Trainer Gerd Dais soll Sandhausen zum Aufstieg führen.

Sandhausen/Wuppertal. Am Dienstag um 18.30 Uhr tritt der WSV zum Nachholspiel beim SV Sandhausen an. Für die Fans empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise. Nicht weil der Winter bei angekündigten Temperaturen von zwölf Grad noch einmal zurückschlagen könnte. Doch da die Nordwürttemberger durch die vielen Absagen nun bereits seit dem 12. Dezember auf ein Heimspiel warten, hat sich Ingrid Wiersema, die Wirtin im Clubhaus, zum Jahresauftakt etwas einfallen lassen. Ab 16.30 Uhr gibt es bei ihr ein Schnitzel mit Pommes und Salat für nur 5,50 Euro.

Den Hunger auf Fußball kann dieses Angebot natürlich nur bedingt stillen. Immerhin überbrückte der SVSandhausen den Ausfall seiner Partie beim VfB II mit einem Testspiel gegen den Regionalligisten Darmstadt 98. Dabei gab es auf dem Kunstrasenplatz der SG Heidelberg-Kirchheim ein 2:2, wobei Trainer Gerd Dais allerdings zur Pause eine komplette Elf auswechselte.

"Wir haben in den vergangenen Jahren ein Konzept verfolgt, mit dem wir uns in allen Bereichen kontinuierlich weiter entwickelt haben. Der nächste Schritt wäre jetzt die Zweite Liga. Und die ist auch ein realistisches Ziel, denn wir verfügen über Sponsoren, die sich sehr stark engagieren und diesen Aufstieg wünschen", sagt Manager Tobias Gebert, der die Spieler des Wuppertaler SV zuletzt Mitte Januar beim Wintertrainingslager in der Türkei intensiv beobachten konnte, denn beide Vereine hatten in Belek das gleiche Mannschaftshotel gewählt.

Die knapp 15 000 Einwohner große Gemeinde Sandhausen liegt zwischen Hardtwald und Kraichgau und damit in unmittelbarer Nachbarschaft des Bundesligisten 1899 Hoffenheim. Kritiker glauben, dass kein Platz für einen weiteren starken Fußball-Verein mehr sei, doch da ist Tobias Gebert anderer Meinung. "Die Metropolregion Rhein-Neckar ist eine der wirtschaftsstärksten Gebiete Deutschlands. Das belegt auch eine Studie, die sich mit dem Zuschauerpotenzial und der Kaufkraft bei den Vereinen der ersten drei Ligen beschäftigt hat. Da liegen wir auf Platz 14, nur einen Rang hinter Hoffenheim."

In der Dritten Liga ist der SV Sandhausen derzeit Sechster. Gegen Wuppertal soll am Dienstag unbedingt ein Sieg her. Damit in der kommenden Saison auch die Fans von Fortuna Düsseldorf mal in den Genuss eines preisgünstigen Schnitzels kommen.

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