Der 28-jährige Innenverteidiger sucht im Tal nach einer Wohnung.

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Gino Windmüller ist seit einer Woche beim WSV.

Gino Windmüller ist seit einer Woche beim WSV.

Daniela Ullrich

Gino Windmüller ist seit einer Woche beim WSV.

Wuppertal. Er war das letzte Stück im großen Kaderpuzzle von Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV. Innenverteidiger Gino Windmüller hat vor nicht einmal einer Woche beim WSV unterschrieben und fühlt sich dort schon jetzt pudelwohl. „Die Mannschaft ist super. Es gibt eine klare Hierarchie, was mir sehr wichtig ist“, sagte er der WZ am Montag vor dem Training im Stadion am Zoo. In den wenigen Tagen, die er nun im Tal trainiert, ist ihm aufgefallen: „Der Teamgeist ist jetzt schon zu spüren.“ Jeder hänge sich im Training voll rein und gebe richtig Gas. Das sei zwar in der Vorbereitung normal. „Aber man merkt richtig, dass alle total hungrig auf die Saison sind“, sagt der 1,94 Meter große Abwehrspieler, der nun auf Wohnungssuche in Wuppertal ist.

Am Wochenende konnte er sich zumindest den östlichen Teil seiner zukünftigen Heimat etwas genauer anschauen: Beim Schwebebahn-Lauf ging er mit Mannschaft und Trainerteam auf die Strecke – aber ganz gemütlich, schließlich hatten seine Mitspieler und er noch das Spiel gegen Steinbach vom Vortag in den Waden. „Als wir mit dem Trikot losliefen, haben viele an der Strecke gejubelt, das war echt ein schönes Gefühl. Da hat sogar das Laufen mal richtig Spaß gemacht. Sonst mögen wir Fußballer ja das Lauftraining ohne Ball nicht so gerne“, sagt Windmüller und lächelt verschmitzt.

Am kommenden Wochenende steht auch schon das nächste Highlight der Vorbereitung auf dem Programm, das Freundschaftsspiel gegen Borussia Mönchengladbach. „Das ist für uns natürlich ein absolutes Bonusspiel“, freut er sich darauf.

Windmüller war zur Saison 2015/16 an die Hafenstraße gewechselt und hatte für RWE 55 Pflichtspiele bestritten.

 

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