Ex-WSV-Stürmer holt zwei frühere WSV-Spieler nach Regensburg.

Zwei Stürmer, die wussten, wo das Tor steht: Franz Gerber (l.) und Günter Pröpper. Heute arbeitet Gerber als Manager in Regensburg.
Zwei Stürmer, die wussten, wo das Tor steht: Franz Gerber (l.) und Günter Pröpper. Heute arbeitet Gerber als Manager in Regensburg.

Zwei Stürmer, die wussten, wo das Tor steht: Franz Gerber (l.) und Günter Pröpper. Heute arbeitet Gerber als Manager in Regensburg.

Sammlung Krschak

Zwei Stürmer, die wussten, wo das Tor steht: Franz Gerber (l.) und Günter Pröpper. Heute arbeitet Gerber als Manager in Regensburg.

Regensburg. In Bayern sind Gläser eigentlich immer voll. Nicht so beim SSVJahn Regensburg, zumindest nicht sportlich. Als Tabellen-Zehnter ist das Glas an der Donau nur zur Hälfte gefüllt. Aber ist es dabei nun halb voll oder doch eher halb leer?

"Wir haben sicherlich eine gute Vorrunde gespielt und liegen nur fünf Punkte hinter dem dritten Platz, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Zweite Liga berechtigt. Aber wir liegen auch nur sechs Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz", sagt Regensburgs Manager Franz Gerber und ergänzt: "Das hat es noch nie gegeben, dass eine Mannschaft auf einem Abstiegsplatz steht, die zu diesem Zeitpunkt der Saison schon 23 Punkte geholt hat. Es zeigt, wie ausgeglichen diese Liga besetzt ist und dass sich keiner aus der unteren Tabellenhälfte seiner Sache sicher sein darf."

Der 56-Jährige, der von 1974bis 1976 für den Wuppertaler SV spielte und dabei in 62 Partien 31Tore erzielte, bleibt aus diesem Grunde auch vorsichtig und rückt nicht vom Saisonziel ab. "Wir wollen eine vernünftige Saison spielen und rund drei Wochen vor deren Ende gerettet sein. Für diese Vorgabe sind wir auf einem guten Weg, aber mit oben haben wir nichts zu tun." Gerber rechnet mit mindestens 45 Punkten, die zum Klassenerhalt nötig sein werden und um auf dem Weg dorthin keine unliebsame Überraschung zu erleben, hat der Jahn in der Winterpause noch einmal personell nachgelegt.

Mit Tim Erfen und Marcel Reichwein wechselten ausgerechnet zwei ehemalige Spieler des Wuppertaler SV in die Oberpfalz. "Erfen wollte ich schon im Sommer holen, aber damals waren wir finanziell einfach zu klamm. Nun war er arbeitslos, was unsere Verhandlungsposition natürlich verbessert hat. Und auch Reichwein, den ich schon in Leverkusen hoch eingeschätzt habe, kam ablösefrei aus Ahlen."

Während diese Transfers bewusst getätigt wurden, musste Franz Gerber vor wenigen Tagen aber auch noch einmal unplanmäßig aktiv werden. Um den Ausfall von Routinier Alexander Maul, der mit einem Teileinriss des Innenbandes für mehrere Wochen ausfällt, zu kompensieren, kam Jeremy Karikari vom VfB Stuttgart II. "Er wird unseren Kader qualitativ verbessern", sagt Gerber. Damit am Saisonende die Gläser gefüllt werden können.

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