Der 18-jährige Wuppertaler rückt kommende Saison in den Seniorenbereich auf – und hat Angebote aus der Regionalliga.

Bundesliga

DIRKSCHNEIDER

Wuppertal. Zeit der Entscheidung für Enes Topal: Der 18-Jährige aus der WSV-A-Jugend ist auf dem Sprung, denn in der kommenden Saison kann er im Seniorenbereich spielen. Der WSV möchte das Mittelfeld-Talent gerne halten. „Aber das wird schwierig“, sagt U19-Trainer Stefan Vollmerhausen.

Topals Offensivstärke hat den Unterschied gemacht

Immerhin: Vereine aus der Regionalliga interessieren sich für den gebürtigen Wuppertaler, der mit den A-Junioren erst den Aufstieg von der Niederrheinliga in die Bundesliga schaffte – und in der laufenden Saison den Klassenerhalt im Oberhaus bereits klarmachen konnte.

„Dass Enes sein großes Potenzial im offensiven Mittelfeld ausschöpfen konnte, hat in der Rückrunde den Unterschied gemacht“, ist Vollmerhausen sicher. Und Enes, der weiß, was er seinem Trainer zu verdanken hat: „Er hat mich auf jeden Fall weitergebracht, weil er mich immer unterstützt hat“, sagt der Mittelfeldspieler.

Auch wenn sein Team den Klassenerhalt bereits geschafft hat, verspricht der Schüler, dass die Mannschaft weiterhin ihr Bestes gebe. Auch für ihn sei das Highlight das Heimspiel gegen Schalke 04 am 25. Mai im Stadion am Zoo. „Ich hoffe, dass wir den Rekord brechen werden“, sagt Topal, der am vergangenen Wochenende in der zweiten Mannschaft ein ansprechendes Spiel zeigte und stolz auf seinen Kurzeinsatz in der 1. Mannschaft im Heimspiel gegen den VfB Hilden vor 2000 Zuschauern ist.

„Dass wir im letzten Saisonspiel gegen Schalke vielleicht vor 5000 Zuschauern spielen werden, das motiviert uns alle natürlich noch einmal besonders“, gibt er zu.

Und wer weiß, vielleicht gibt am Ende auch die Atmosphäre im heimischen Stadion den Ausschlag für eine Entscheidung zugunsten des WSV.

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