Wird das WSV-Spiel gegen den SV Wehen-Wiesbaden am kommenden Samstag stattfinden?

Wuppertal. Ein Termin für die Platzkommission, die darüber entscheiden wird, ob das WSV-Spiel gegen den SV Wehen-Wiesbaden am kommenden Samstag stattfindet, stand am Dienstag noch nicht fest. Angesichts einer aktuell 20 bis 30 Zentimeter hohen Schneeschicht im Stadion scheint eine Absage sehr wahrscheinlich, zumal der Rasen laut Stadionwart Guido Löhr mit schwerem Gerät nicht geräumt werden kann. Ein Thema könnte das Nachholspiel in Regensburg am 9.Februar werden. Dort räumten am DienstagFans mit Schaufeln den Rasen frei.

Der WSV muss dagegen improvisieren, um wenigstens eine Trainingseinheit am Tag hinzubekommen. Dienstag trainierte die Mannschaft auf einem Kunstrasenplatz des SportCentrums Kamen-Kaiserau.

Herr Fuchs, wie halten Sie Ihre Spieler jeden Tag bei Laune?

Uwe Fuchs: Die halten sich selbst bei Laune. Der Platz in Kamen war auch nur eingeschränkt bespielbar, an manchen Stellen vereist. Deshalb stand neben Fußball auch "Schlittschuhlaufen" auf dem Programm. Aber wichtig war, dass die Spieler mal wieder ein Gefühl für den großen Platz bekommen haben. Wir schauen von Tag zu Tag, wo wir trainieren können.

Besteht die Gefahr, dass der Effekt des Türkei-Trainingslagers verpufft?

Fuchs: Nein, das nicht. Aber wir leiden schon darunter, dass wir keine Topbedingungen haben wie andere Vereine in der Liga. Es gibt genügend Mannschaften, die aufgrund ihrer Infrastrukturen vernünftig trainieren können, wohl mehr als die Hälfte der Liga. Wir sind ja kein Kreisligist, sondern betreiben Leistungssport. Professionelles Training ist aber derzeit nicht möglich.

War Mittelfeldspieler Daniel Brosinski vom 1. FC Köln beim WSV ein Thema?

Fuchs: Die Transferperiode ist beendet. Namen kommentiere ich nicht.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer