Der Mittelfeldspieler übernahm beim 2:2 (2:1) des WSV gegen Borussia Mönchengladbach II die zentrale Rolle.

Victor Hugo Lorenzón musste Mittwoch als einziger WSV-Spieler über die komplette Spielzeit ran. Er traf per Foulelfmeter zum 1:0.
Victor Hugo Lorenzón musste Mittwoch als einziger WSV-Spieler über die komplette Spielzeit ran. Er traf per Foulelfmeter zum 1:0.

Victor Hugo Lorenzón musste Mittwoch als einziger WSV-Spieler über die komplette Spielzeit ran. Er traf per Foulelfmeter zum 1:0.

Kurt Keil

Victor Hugo Lorenzón musste Mittwoch als einziger WSV-Spieler über die komplette Spielzeit ran. Er traf per Foulelfmeter zum 1:0.

Wuppertal. Einen wie Moses Lamidi, Nachwuchstalent des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, würde WSV-Cheftrainer Uwe Fuchs wohl vom Fleck weg verpflichten. Doch Lamidi, der zwei blitzsaubere Treffer für das Regionalliga-Team von Borussia Mönchengladbach beim 2:2 (1:2) gegen den Wuppertaler SV erzielte, peilt höhere Ziele als die 3. Liga an und ist deshalb kein Thema für den WSV. Anders sieht es bei Angelo Vaccaro aus, der von Kickers Stuttgart zum WSV wechseln will, aber auch in seinem vierten Testspieleinsatz für den WSV nicht mit zwingenden Aktionen im Angriff glänzen konnte.

Da strahlte der isländische Gastspieler Magnus Gunnarsson, der mit seiner robusten Spielweise einen Strafstoß herausholte, den Victor Hugo Lorenzón sicher zur 1:0-Führung verwandelte, sogar mehr Durchschlagskraft aus. Doch Fuchs bezweifelt, ob er der gewünschte Kombinationsspieler ist.
Der zweite WSV-Treffer resultierte bei eisigen Temperaturen auf Kunstrasen im Gladbacher Sportpark Nord ebenfalls aus einer Standardsituation. Mit einem strammen Flachschuss traf Tobias Willers vor der Pause von der Strafraumgrenze zur 2:1-Führung.

Mit der Führung im Rücken übergab die zweite Formation, in der mit Karsten Hutwelker ein dritter Gastspieler aufgelaufen war, den Staffelstab zur Pause an die vermeintliche Stammformation. Und die fing sich gleich den Ausgleichstreffer durch Lamidi ein, der im Rücken von Nils Fischer entwischt war und Christian Maly mit einem Schlenzer in den Winkel keine Chance ließ.
Dennoch hatte Uwe Fuchs gerade in der zweiten Spielhälfte "Stück für Stück eine Weiterentwicklung im Spielaufbau" erkannt. Es wurde zuweilen gut kombiniert, aber den WSV-Stürmern fehlte noch die letzte Konsequenz im Abschluss. Das muss sich bis zum Sonntag ändern, wenn der WSV gegen den Niederrheinligisten Viersen im Diebels-Pokal das erste Pflichtspiel des Jahres bestreitet und die Wechselfrist dann abgelaufen ist.  

WSV 1. HZ. Samulewicz - Markolf, Willers, Stuckmann, Hutwelker - Lorenzón, Najdi, Erfen, Mahrt - Vaccaro, Gunnarsson
WZ 2. HZ. Maly - Lejan, Fischer, Schäfer, Neppe - Lorenzón, Jerat, Müller, Najdi - Damm, Reichwein.

1:0 Lorenzón (18.)
1:1 Lamidi (20.)
2:1 Willers (33.)
2:2 Lamidi (54.)

Mike Rietpietsch ist an der Leiste operiert werden. Dirk Heinzmann absolvierte am Rande des Spiels eine Laufeinheit. Salih Altin soll am Donnerstag wieder ins Training einsteigen, Jan Hammes in den kommenden Tagen.

Benjamin Barg absolvierte als Innenverteidiger ein Testspiel für die Offenbacher Kickers gegen den 1. FC Kaiserslautern II. Bis zum 31. Januar (Ende Wechselfrist) wird sich auch Bargs sportliche Zukunft entscheiden.

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