Mit 5:3 (1:0) schlagen die Wuppertaler Holstein Kiel im Stadion am Zoo.

Der Mann des Tages: Tobias Damm holt hier den Elfmeter zum 3:2 heraus. Zum 2:0 hatte er selbst getroffen.
Der Mann des Tages: Tobias Damm holt hier den Elfmeter zum 3:2 heraus. Zum 2:0 hatte er selbst getroffen.

Der Mann des Tages: Tobias Damm holt hier den Elfmeter zum 3:2 heraus. Zum 2:0 hatte er selbst getroffen.

Andreas Fischer

Der Mann des Tages: Tobias Damm holt hier den Elfmeter zum 3:2 heraus. Zum 2:0 hatte er selbst getroffen.

Wuppertal. Herzlichen Glückwunsch zur Eintrittskarte! Nach vier Heimspielen ohne einen einzigen geschossenen Treffer und sechs Niederlagen in Folge meldete sich der Wuppertaler SV am Sonntag mit einem 5:3 (1:0)-Erfolg gegen den Aufsteiger Holstein Kiel zurück.

Die WSV-Fans unter den nur noch 2519 Zuschauern hatten mit dem Besuch des Stadions am Zoo am Tag der Wahl die richtige Wahl getroffen.

Sie sahen zwei Traumtore von Tobias Damm und Nermin Celikovic sowie einen herrlich herausgespielten Treffer durch Romas Dressler und eine Mannschaft des WSV, die zwar weiterhin am Tabellenende rangiert, sich in dieser Form aber wieder berechtigte Hoffnungen auf bessere Zeiten machen darf.

Der Spieler des Tages war Tobias Damm, der mit einem Schuss in den Winkel nach Pass von Fatmir Vata zum 2:0 getroffen hatte und zwei weitere Treffer vorbereitete. Auch in der entscheidenden Szene des Spiels sorgte Damm für den Unterschied.

Gerade erst hatten die Kieler nach einem 0:2-Rückstand zum 2:2 ausgeglichen, da wurde Damm im Strafraum von Robert Müller gelegt. Victor Hugo Lorenzón, der den WSV mit einem Kopfball zum 1:0 in Führung gebracht hatte, behielt vom Punkt die Nerven und traf zum 3:2 für den WSV.

Romas Dressler legte zum 4:2 nach, mustergültig bedient von Tobias Damm, der nach einem Zuspiel von Salih Altin auf der rechten Seite die Kieler Abwehr überlief. Wobei Damm nicht nur in dieser Szene sichtlich davon profitierte, dass ihm mit Dressler wieder ein Sturmpartner zur Seite stand, der allein schon wegen seiner körperlichen Präsenz auch einmal einen Gegenspieler binden kann.

Und mit Fatmir Vata, dessen Formkurve klar nach oben zeigt, ist wieder ein Spieler an Bord, der Damm die Bälle in den Lauf spielen kann. "Bei Fatmir Vata hat es schon wieder für 70 Minuten gereicht. Bis nach der Pokalspielpause erwarte ich noch einmal einen großen Sprung von ihm", sagte WSV-Trainer Uwe Fuchs, der aufgrund der vielen Torchancen von einem verdienten Sieg und dem ersten Schritt auf dem Weg nach oben sprach.

Das Sahnehäubchen am Ende einer turbulenten Partie war dann ein Schuss des eingewechselten Nermin Celikovic genau in den Winkel.

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