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Es soll bei der dritten Liga bleiben meint WSV-Präsident Friedhelm Runge. (Archiv

Es soll bei der dritten Liga bleiben meint WSV-Präsident Friedhelm Runge. (Archiv

Andreas Fischer

Es soll bei der dritten Liga bleiben meint WSV-Präsident Friedhelm Runge. (Archiv

Wuppertal. Viel wurde spekuliert um einen Verbleib des Wuppertaler SV in der dritten Liga. Von einem freiwilligen Abstieg in die Niederrheinliga war sogar die Rede.

Seit Sonntag ist nun Schluss mit den Spekulationen. WSV-Präsident Friedhelm Runge versprach: "Wir werden die kommende Saison mit einem Mini-Etat starten. Diese Zusage habe ich unseren Fans gegeben, die jederzeit bereit sind, Zeit und Geld zu investieren, um den WSV bei sämtlichen Spielen zu unterstützen und dafür Anderes zurückstellen. Der WSV ist für viele Menschen in Wuppertal und darüber hinaus eine Herzensangelegenheit. Gemeinsam wollen wir versuchen, den Verein für die Zukunft zu rüsten."

WSV-Trainer Uwe Fuchs bestätigte die Nachricht gegenüber der WZ. Runges Entscheidung sei als eine Art Hilferuf und Weckruf gemeint.

Ob Fuchs den SV Borussia in der nächsten Saison noch als Trainer betreuen wird ist derweil noch unklar. Die Entscheidung über eine Vertragsverlängerung ist noch nicht gefallen.

Eines ist aber sicher: "Unabhängig von meiner Person wird es eine ganz schwere Saison für den WSV", so Fuchs am Sonntag.

WSV-Präsident Runge kündigte in einer Pressemitteilung das weitere Vorgehen an. In den kommenden Tagen wolle der Verein Gespräche mit potentiellen Sponsoren und "weiteren Personen" führen, um das Fortbestehen der Rot-Blauen im Profifußball zu sichern.

Friedhelm Runge wies aber darauf hin, dass der WSV momentan im Vergleich zu den Konkurrenten nur einen Mini-Etat auf die Beine stellen könne: "Was das für die sportliche Zielsetzung heißt, muss jedem klar sein."

An dieser Situation könne sich nur etwas ändern, wenn sich Faktoren wie Marketingeinnahmen, Zuschauerzahl und Mitgliederzahl positiv änderten.

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