Der Stürmer machte gegen Kiel jede Menge Wirbel. Auch Romas Dressler sammelte Pluspunkte.

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Tobias Damm scheitert am Kieler Torhüter Simon Henzler, es klappte nicht alles beim WSV-Stürmer.

Tobias Damm scheitert am Kieler Torhüter Simon Henzler, es klappte nicht alles beim WSV-Stürmer.

Andreas Fischer

Tobias Damm scheitert am Kieler Torhüter Simon Henzler, es klappte nicht alles beim WSV-Stürmer.

Wuppertal. Tobias Damm ist wieder da. Gegen Holstein Kiel gelang nicht nur der gesamten Mannschaft der ersehnte Befreiungsschlag, auch der WSV-Stürmer lieferte endlich einmal wieder eine starke Partie ab. Obwohl er auch in den Spielen zuvor ackerte und sich stets bemühte, gelang ihm beim 5:3-Sieg gegen die Norddeutschen endlich wieder das, woran Stürmer gemessen werden - an der Effizienz vor dem gegnerischen Tor.

Einen Treffer erzielte Damm selbst (sein dritter in dieser Saison), einen bereitete er vor, holte zudem einen Elfmeter heraus. "Er hat mit seinen Läufen gehörig für Wirbel gesorgt. Entscheidend ist für ihn, wie stark er vom Kopf her ist. Ich hoffe, dass er das wieder abspeichert. Die Leistung gegen Kiel sollte seine Messlatte sein", sagt Trainer Uwe Fuchs.

Damit Damm die auch beim kommenden Auswärtsspiel in Burghausen überspringt, fordert Fuchs von ihm weiter eine enorme Bereitschaft zu laufen und mit viel Einsatz gegen den Ball zu arbeiten. Klar ist, dass Damm aufgrund seiner Schnelligkeit nur von wenigen Gegenspielern in der Liga zu halten ist, wenn er einmal auf Touren gekommen ist.

Das hat sich natürlich längst in der Liga rumgesprochen. Offensichtlich nicht bei Holstein Kiel, denn das Team gestattete Damm genau die Räume, die er für seine Sturmläufe benötigt. Und dennoch muss er weiter am Torabschluss arbeiten, denn zweimal scheiterte er frei vor dem Kieler Torhüter.

Gegen Kiel bildete Damm mit Romas Dressler erstmals in dieser Saison von Beginn an die Abteilung Attacke - und zwar erfolgreich. "Es spricht erstmal nichts dagegen, dass beide auch in Burghausen beginnen", sagt Fuchs. "Romas hat Spieler auf sich gezogen und so Räume geschaffen. So war das gedacht."

Zum kommenden Auswärtsspiel des WSV in Burghausen reist der Wuppertaler Tross mit dem Bus an. Flüge sind laut Trainer Uwe Fuchs zu teuer.

Peter Radojewski, Coach der U21 des WSV, hat die Trainer-A-Lizenz bestanden. In der Sportschule Kaiserau drückte er drei Wochen die Schulbank.

Der 1,92 Meter-Mann wird zwar mit seinem etwas hölzern wirkenden Stil keinen Ästhetik-Preis gewinnen, zeigt aber laut Fuchs von Beginn an seiner WSV-Zeit eine gute Trainingseinstellung und bedingungslose Kampfbereitschaft. Genau die ist im Rudern gegen den Abstiegsstrudel gefragt.

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