Der Aufsteiger aus Lippstadt glaubt an den Klassenerhalt in der Regionalliga und feiert beim WSV Premiere.

Mit dem SV Lippstadt empfängt der Wuppertaler SV am Samstag (14 Uhr, Stadion am Zoo) auch im zweiten Heimspiel dieser Saison einen Aufsteiger. Im gegnerischen Lager herrscht Unruhe. Gleich nach dem ersten Spieltag hat der SVL seinen im Vorjahr besten Torjäger Tobias Puhl rausgeschmissen – aus disziplinarischen Gründen. Ob Ersatz geholt wird, haben der Sportliche Leiter Dirk Brökelmann und Trainer Daniel Berlinski noch nicht entschieden, ein Kandidat soll der bei Alemannia Aachen aussortierte Arda Nebi sein. So oder so, für den SV Lippstadt ist die Partie in Wuppertal eine Premiere. Zwar waren die Rot-Schwarzen in der Saison 2013/14 schon einmal Regionalligist, damals aber spielte der WSV in der Fünftklassigkeit hinter dem SV Hönnepel-Niedermörmter sowie dem FC Kray nur die dritte Geige.

Während der WSV jetzt nach oben schielt, zählt für den SVL nur der Klassenerhalt. Nach zwei Spielen steht ein Punkt auf dem Konto. „Ich bin mir sicher, dass wir die Qualität haben, drei Teams hinter uns zu lassen“, sagte Berlinski (32), der den SVL nach dem elften Spieltag der vergangenen Saison auf Platz elf übernahm und ihn noch zum Meister machte. „Die Mannschaft folgt ihm blind und hat einfach Spaß, mit ihm zu arbeiten“, lobt Brökelmann.

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