Mit einem 2:0 (2:0)-Pflichtsieg beendet der WSV seine Durststrecke.

Freie Bahn hat Jerome Assauer bei seinem platzierten Kopfball zum 2:0 gegen den SC Wiedenbrück.
Freie Bahn hat Jerome Assauer bei seinem platzierten Kopfball zum 2:0 gegen den SC Wiedenbrück.

Freie Bahn hat Jerome Assauer bei seinem platzierten Kopfball zum 2:0 gegen den SC Wiedenbrück.

Uwe Schinkel

Freie Bahn hat Jerome Assauer bei seinem platzierten Kopfball zum 2:0 gegen den SC Wiedenbrück.

Wuppertal. Es gab nach dem Spiel keinen ernsthaften Versuch von Seiten des WSV, den glanzlosen 2:0-Pflichtsieg gegen den Aufsteiger SC Wiedenbrück schön zu reden.

Zwei ansehnliche Treffer von Jerome Assauer (14. und 35.,), der erste herausgespielt von Michael Holz und Erhan Zent, der zweite mit einer perfekten Flanke von Tom Moosmayer vorbereitet, waren vor nur noch 1.605 Zuschauern fast schon die einzigen Lichtblicke an einem grauen Fußballnachmittag.

Die deutlichsten Worte für den schwachen Kick fand Gästetrainer Thomas Stratos, der mit seiner Mannschaft hart ins Gericht ging. "So einen Treffer wie zum 1:0 für den WSV wird man in dieser Liga nicht allzu oft sehen", sagte Stratos und meinte damit den eklatanten Stellungsfehler auf der rechten Wiedenbrücker Abwehrseite, der Michael Holt zum Steilpass auf Erhan Zent eingeladen hatte. Mit dem Begriff "Landesliga" stempelte Stratos auch die Abschlussschwächen seiner Spieler vor dem Wuppertaler Tor ab.

"Dass wir heute nicht geglänzt haben, weiß ich auch", sagte WSV-Trainer Michael Dämgen, der froh sein durfte, dass es seine Mannschaft in der Talsohle nicht mit einem stärkeren Gegner zu tun bekommen hatte. Wiedenbrück war nach dem frühen Ausfall von Sturmtank Dominik Jansen zu schwach, um die Abwehrfehler des WSV und die vielen Nachlässigkeiten im Spiel nach vorne zu bestrafen.

Pause nach dem Pokalspiel kommt dem WSV gelegen

"Wichtig ist, dass wir heute eine Reaktion auf die gefühlte Niederlage gegen Bochum gezeigt haben. Wir waren vier Spiele ohne Sieg, dass hat schon für eine gewisse Nervosität gesorgt. Jetzt konzentrieren wir uns auf das Pokalspiel am Mittwoch beim VfB Hilden.

Die Pause am kommenden Wochenende wird uns nach den englischen Wochen gut tun", sagt Dämgen, der seinen Spielern dann eine kurze Verschnaufpause gönnen will. Ein gewisser Kräfteverschleiß war bei einigen Stammspielern des WSV vor allem nach der Pause erkennbar. Da zog sich die Mannschaft zu weit vor den eigenen Strafraum zurück.

Da die Gäste aus ihren Feldvorteilen wenig machten und ihre Chancen regelrecht verstolperten, geriet der Vorsprung aber trotz der Passivität der Gastgeber nicht in Gefahr. Souveräner wäre der Arbeitssieg ausgefallen, wenn der WSV nicht ebenfalls zu großzügig mit seinen Möglichkeiten umgegangen wäre.

Der eingewechselte Bekim Kastrati scheiterte zweimal am starken Gästekeeper Lange, der wie der Doppeltorschütze und sein Torwartkollege Sascha Samluewicz für die wenigen Lichtblicke sorgte.

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