OFC-Trainer Steffen Menze will am Samstag seine Erfolgsserie im Stadion am Zoo ausbauen.

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Nils Pfingsten-Reddig kämpft um einen Stammplatz beim OFC.

Nils Pfingsten-Reddig kämpft um einen Stammplatz beim OFC.

Nils Pfingsten-Reddig kämpft um einen Stammplatz beim OFC.

Wuppertal. Robbie Williams stand den Fans von Kickers Offenbach Pate. Der Musiker aus England landete 1997 mit seinem Song "Angels" einen Riesenhit und den Refrain haben die Anhänger des OFC inzwischen umgetextet. "De OFC wird Meister - des is e Ding, des weiß mer - nur wann, des weiß mer net", heißt es da in feinstem hessischen Akzent.

Nun sind die Offenbacher vom Gewinn des Meistertitels sicherlich so weit entfernt wie Robbie Williams von einer Mitgliedschaft bei den Kickers. Dennoch könnte am Saisonende im altehrwürdigen Stadion am Bieberer Berg durchaus mal wieder gefeiert werden. Schließlich ist der OFC derzeit Tabellenführer der Dritten Liga und peilt den Aufstieg an. Daran hat selbst der überraschende Abgang von Trainer Hans-Jürgen Boysen zum nur sechs Kilometer entfernten Zweitligisten FSV Frankfurt nichts ändern können. Der zum Chef beförderte Assistenztrainer Steffen Menze feierte mit zwei Erfolgen in Dresden und gegen Heidenheim einen perfekten Einstand. Gegen den Tabellenletzten Wuppertaler SV will Menze am Samstag (Anstoß 14 Uhr) seine Serie fortsetzen. Und deshalb warnt er seine Kickers: "Der WSV steht zu Unrecht da unten. Die haben eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern."

Das Ziel heißt Aufstieg, da reden sie beim Pokalsieger von 1970 nicht um den heißen Brei herum. Und die Chancen auf die Rückkehr in die 2. Liga stehen nicht schlecht. "Wir sind mental stark, haben uns auch von Rückständen nie unterkriegen lassen und besitzen Selbstvertrauen", sagt David Ulm, der im Mittelfeld den ehemaligen Wuppertaler Nils Pfingsten-Reddig verdrängt hat. Beim 4:2-Sieg in Dresden ließ sich der OFC auch von 21182 Zuschauern im Hexenkessel des Rudolf-Harbig-Stadions nicht beeindrucken. Überhaupt die Auswärtsstärke. "In der vergangenen Saison haben wir zwei Spiele in fremden Stadien gewonnen. Jetzt stehen schon vier Erfolge zu Buche", sagt Torhüter Robert Wulnikowski und verweist auf die neuen Qualitäten. Der 32-Jährige ist einer der Hoffnungsträger am Bieberer Berg. In 14 Partien hat er seinen Kasten sieben Mal sauber gehalten.

Niederrhein-Pokal in der Krefelder Grotenburg

Am Mittwoch, 25. November (Anstoß 19.30 Uhr) spielt der Wuppertaler SV im Niederrhein-Pokal (3. Runde) in der Krefelder Grotenburg gegen den Landesligisten VfL Tönisberg.

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