Mit 0:4 unterliegt der WSV am Freitag etwas unglücklich dem SV Rödinghausen und überlässt damit den Gästen die Tabellenführung.

Mit 0:4 unterliegt der WSV am Freitag etwas unglücklich dem SV Rödinghausen und überlässt damit den Gästen die Tabellenführung.
Christopher Kramer rieb sich in ewigen Zweikämpfen auf, hatte aber dennoch zwei Großchancen, den WSV in Führung zu bringen.

Christopher Kramer rieb sich in ewigen Zweikämpfen auf, hatte aber dennoch zwei Großchancen, den WSV in Führung zu bringen.

Christopher Kramer rieb sich in ewigen Zweikämpfen auf, hatte aber dennoch zwei Großchancen, den WSV in Führung zu bringen.

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Christopher Kramer rieb sich in ewigen Zweikämpfen auf, hatte aber dennoch zwei Großchancen, den WSV in Führung zu bringen.

Auch der dritte Ansturm auf die Tabellenspitze der Fußball-Regionalliga West ist dem Wuppertaler SV nicht gelungen. Statt mit einem Sieg über den SV Rödinghausen zumindest über Nacht den Platz an der Sonne zu erobern, mussten die Wuppertaler teures Lehrgeld bezahlen und kassierten durch vier Gegentreffer nach der Pause eine bittere und zumindest in der Höhe völlig unverdiente 0:4-Niederlage. Feiern durften anschließend nur die Gäste, die sich nun statt des WSV vorübergehend Spitzenreiter nennen dürfen.

In einem Kampfspiel vor nur 1700 Zuschauern war der WSV lange die bessere Mannschaft, verstand es hervorragend, dem Gegner seine Gefährlichkeit zu nehmen und ab und zu selbst Nadelstiche zu setzen. Doch ein Doppelschlag der Gäste nach 55 Minuten brachte den WSV aus dem Konzept und letztendlich um den Lohn der Arbeit.

Erst trifft Kramer nicht, dann schlagen die Gäste zu

Mit 0:4 unterliegt der WSV am Freitag etwas unglücklich dem SV Rödinghausen und überlässt damit den Gästen die Tabellenführung.
Christopher Kramer rieb sich in ewigen Zweikämpfen auf, hatte aber dennoch zwei Großchancen, den WSV in Führung zu bringen.

Christopher Kramer rieb sich in ewigen Zweikämpfen auf, hatte aber dennoch zwei Großchancen, den WSV in Führung zu bringen.

Christopher Kramer rieb sich in ewigen Zweikämpfen auf, hatte aber dennoch zwei Großchancen, den WSV in Führung zu bringen.

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Christopher Kramer rieb sich in ewigen Zweikämpfen auf, hatte aber dennoch zwei Großchancen, den WSV in Führung zu bringen.

Kurz zuvor hatte Christopher Kramer zwei Großchancen für den WSV vergeben, und es schien fast so, als ob die Gastgeber, wie zuletzt beim 5:1 gegen Verl, nach dem Wechsel so richtig in Schwung kommen würden. Doch Rödinghausen ist eben nicht Verl und nutzte mit seiner individuellen Klasse praktisch die erste Situation, als der WSV ihm die Luft zum Kontern ließ. Engelmann flankte von links, am zweiten Pfosten stand Tobias Steffen parat und schoss ein. Und damit nicht genug: Zwei Minuten später erzielte Torjäger Marius Bülter nach einem Freistoß aus dem Strafraumgetümmel heraus gedankenschnell das 2:0.

Zuschauer machen dem WSV Mut

Die Zuschauer merkten, wie ungerecht dieses Ergebnis für den WSV war und versuchten, ihr Team beim Wiederanstoß mit lauten „WSV! WSV!“-Rufen“ wieder aufzubauen.

Schon in der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft von Trainer Stefan Vollmerhausen den größeren Aufwand getrieben, so gut wie nichts zugelassen und hätte bei Möglichkeiten von Gaetano Manno und Silvio Pagano, die sich auf der rechten Seite gut verstanden, durchaus auch in Führung gehen können. Auch Innenverteidiger Tristan Duschke, der gegen Verl eine Platzwunde erlitten hatte, lief wieder auf und trug zur Stabilität der Mannschaft bei.

Doch nach dem 0:2 war es natürlich ein anderes Spiel. Der WSV musste nun offener werden, Trainer Stefan Vollmerhausen brachte Raphael Steinmetz für den defensiveren Daniel Grebe. Die Mannschaft war auch drauf und dran, den Anschlusstreffer zu erzielen.

Doch dann die nächste unglückliche Szene, die an diesem Abend irgendwie ins Bild passte: Torhüter Sebastian Wickl hatte den Ball im Strafraum eigentlich schon fest, ließ ihn aber dann noch mal fallen und riss einen Rödinghauser von den Beinen, der sich den Ball geschnappt hatte. Engelmann verwandelte den fälligen Elfmeter, und Konstantin Möllering setzte fünf Minuten später nach einem weiteren Steilpass mit dem 4:0 noch einen drauf.

Es war das i-Tüpfelchen auf einen gebrauchten Abend für den WSV, der zwar hätte auch anders ausgehen können, am Ende aber vielleicht auch zeigte, dass der WSV eben noch keine Spitzenmannschaft ist.

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