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Kai Schwertfeger jubelt bald nicht mehr im Trikot des WSV. Archiv

Kai Schwertfeger jubelt bald nicht mehr im Trikot des WSV. Archiv

Otto Krschak

Kai Schwertfeger jubelt bald nicht mehr im Trikot des WSV. Archiv

Wuppertal. Der Wuppertaler SV hat einem vorzeitigen Wechsel von Mittelfeldspieler Kai Schwertfeger zum Oberligisten KFC Uerdingen bereits zur Winterpause eine klare Absage erteilt. Schwertfeger, der zu Beginn der Saison aus Rostock zum Wuppertaler SV wechselte, hat noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison. „Kai und Uerdingen wünschen einen ablösefreien Wechsel. Leider ist Weihnachten und die Zeit des Wünschens gerade vorbei“, kommentiert WSV-Sportdirektor Manuel Bölstler eine von den Krefeldern am Dienstag verbreitete Pressemitteilung.

Der KFC hatte in seiner Mitteilung auf eine Option in Schwertfegers Vertrag hingewiesen, der einen Wechsel in der Winterpause möglich mache. „Die Situation bei Kai war von Anfang an die, dass er sich über uns wieder für bessere sportliche Perspektiven Richtung 3. Liga empfehlen wollte. Sollte hier ein Verein anklopfen, würden wir versuchen, eine Lösung zu finden, aber nicht bei einem unterklassigen, rein finanziellen Angebot“, sagt Manuel Bölstler.

Die Vorgehensweise, den Zeitpunkt und die Art der Veröffentlichung möchte Bölstler nicht bewerten. „Wir verfolgen ein klares Ziel und das ist der Klassenerhalt. Wir werden keinen Leistungsträger ablösefrei gehen lassen.“ Es sei legitim, wenn sich ein Spieler für ein finanziell besseres Angebot entscheide. „Damit müssen wir bei unseren wirtschaftlichen Verhältnissen immer rechnen und so funktioniert das Geschäft, nur die Bedingungen für so einen Transfer stellen wir, solange der Spieler bei uns unter Vertrag ist“, so Bölstler.

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