Im Sportzentrum Süd und Stadion am Zoo läuft am Wochenende weiterhin nichts.

Der Betrieb im Sportzentrum Süd ruht vorerst bis Montag. Wie es dann weitergeht, ist ungewiss.
Der Betrieb im Sportzentrum Süd ruht vorerst bis Montag. Wie es dann weitergeht, ist ungewiss.

Der Betrieb im Sportzentrum Süd ruht vorerst bis Montag. Wie es dann weitergeht, ist ungewiss.

Andreas Fischer

Der Betrieb im Sportzentrum Süd ruht vorerst bis Montag. Wie es dann weitergeht, ist ungewiss.

Wuppertal. Lange Gesichter gibt es am Wochenende nicht nur unter den Fans des Wuppertaler SV, die sich vergeblich auf das für Samstag geplante erste Heimspiel des Jahres gegen den SV Wehen-Wiesbaden gefreut hatten.

Auch im Sportzentrum Süd fallen alle Sportveranstaltungen und Übungseinheiten aus, weil die Gebäude auf Küllenhahn von der Stadt weiterhin gesperrt sind. Betroffen sind davon zum Beispiel die Zweitliga-Wasserballer der Wasserfreunde und die Verbandsliga-Handballer der CronenbergerTG, deren Heimspiele ausfallen.

Noch immer sollen schwere Schneemassen auf den Dächern des Schwimmleistungszentrums und der beiden Dreifach-Sporthallen lasten. Aus Sicherheitsgründen bleiben die Sportstätten geschlossen. Das gilt bis zum Montag auch für die Turnhalle Haarhausen und die Turnhalle Rottsieper Höhe. Im Kampf gegen Schnee und Eis hat die Stadt Wuppertal somit eine weitere Runde verloren.

Axel Focke, Schwimmtrainer der Wasserfreunde, bezweifelt allerdings, dass die Stadt diesen Kampf überhaupt ernsthaft aufgenommen hat. "Wir haben eine Woche lang nicht trainieren können. Wenn die Dächer einzustürzen drohen, dann sollte man sie schleunigst frei räumen. Mir hat man aber gesagt, dies sei zu teuer. Doch eine Reparatur würde noch viel teurer werden", sagt Axel Focke, der nicht hinnehmen will, dass die Stadt darauf zu hoffen scheint, dass die Schneeprobleme irgendwann dahin schmelzen.

Bis zum Frühling oder dem Ende der Eiszeit will auch der WSV nicht warten. Mit Blick auf das Heimspiel gegen Bayern München II (20. Februar) soll das Stadion am Zoo schneefrei gemacht werden. Hierzu hat die Stadt den Verein um die Hilfe der WSV-Fans gebeten. Ab Montag soll im Schichtbetrieb geschippt werden. Geplant sind täglich Gruppen von bis zu zehn Personen in der Zeit von 8 bis 10 Uhr, 10 bis 12 Uhr, 14 bis 16 Uhr, 16bis 18 Uhr und 18 bis 20 Uhr. Für die ausreichende Anzahl von Schneeschaufeln und heiße Getränke werde gesorgt. Zudem erhalten die Helfer eine Freikarte für das WSV-Heimspiel gegen den FC Bayern München II.

Fussball 3. Liga: WSV - SV Wehen-Wiesbaden (neuer Termin steht noch nicht fest). Niederrheinliga: Union Solingen - WSV Borussia II Jugendfussball: Alle Spiele im Kreis Wuppertal/Niederberg Handball Verbandsliga: Cronenberger TG - HSV Dümpten; Landesliga: Rade/Herbeck II - VSTV Wasserball: Wasserfreunde - Rote Erde Hamm.

Schon zum Beginn der Woche hatte es beim WSV interne Überlegungen für eine Schneeräumaktion durch die Fans gegeben, doch angesichts weiterer starker Schneefälle gab die Stadionverwaltung kein grünes Licht. Die Aufgabe ist nun trotz des Tauwetters nicht gerade leichter geworden, da der Schnee inzwischen nass und pappig ist. Früher durften die Fans in Regensburg mit den Schneeschaufeln ran.

Allerdings fällt das für Samstag geplante Spiel gegen den VfBStuttgart II wegen einiger vereister Stellen im Jahn-Stadion trotzdem aus. Die Fan-Aktion könnte sich aber schon am Dienstag, 9. Februar, auszahlen, wenn Jahn Regensburg den WSV zum Nachholspiel erwartet. Uwe Fuchs und sein Team sitzen in den Startlöchern. "Ich stelle mich zu hundert Prozent darauf ein, dass am Dienstag gespielt wird", sagte der WSV-Trainer am Freitag.

Fans, die gemeinsam mit dem Stadionpersonal anpacken wollen, können sich per Email an info@wuppertalersv.com oder per Telefon (0202/974620) in der WSV-Geschäftsstelle melden und für ihre Schicht eintragen lassen.

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