Wuppertal. Die Wasserfreunde Wuppertal sind nach den beiden Niederlagen gegen Rote Erde Hamm (10:13) und zuletzt gegen die Zweitvertretung vom ASC Duisburg (5:8) in der Tabelle der 2. Wasserball-Liga West mit 6:12 Punkten auf Rang sechs abgerutscht. "Wir haben gegen die Spitzenteams der Liga jeweils mit drei Toren Unterschied verloren", sagt Trainerin Ute Kopp-Kunz, "und jedesmal war für unser Team auch ein Unentschieden oder gar ein Sieg möglich."

Beim ASCD lagen die Wuppertaler gar mit 1:0 in Führung. Doch dann führten Unkonzentriertheiten beim Abschluss und individuelle Fehler zur zwischenzeitlichen 5:2-Führung der Gastgeber. Zwar kämpften sich die Wasserfreunde noch einmal heran, aber "dass ist das, was die Mannschaft bereits die vergangenen Spiele vermissen ließ: in solchen Situationen vertraut unser Team nicht auf die eigenen Stärken", so Ute Kopp-Kunz, die seit Saisonbeginn die Mannschaft gemeinsam mit Konditionstrainerin Nicole Nieder betreut.

Doch nun müssen die Wuppertaler die nächsten Spiele gewinnen, um nicht in die Abstiegsregion der Liga zu versinken. Die Partie am Samstag (15.30 Uhr, Heinz-Hoffmann-Leistungs-Zentrum Küllenhahn) erhebt die Trainerin folglich zu einem "Vier-Punkte-Spiel. Gegen Bochum ist ein Sieg Pflicht." (WER) Wasserfreunde Wuppertal: Körschgen, Sabanovic; Hindrichs (2 Tore), Offermann, Spielhoff, vom Bauer (je 1), Keßler, Steffen Hebbecker, Lars Hebbecker, Kunz, Pogrebinski.

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