Im Play-off-Viertelfinale treffen die Cronenbergerinnen Freitag Abend (19.45 Uhr, Neuenhof) auf den Hohenlimburger SV.

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Mareike Kreuzner will am Freitag Abend wieder treffen.

Mareike Kreuzner will am Freitag Abend wieder treffen.

Uwe Schinkel

Mareike Kreuzner will am Freitag Abend wieder treffen.

Wuppertal. Im Play-off-Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft treffen die Wasserballerinnen des SV Neuenhof am Freitag und am Sonntag auf den Erzrivalen HohenlimburgerSV. Anpfiff zur ersten Partie ist um 19.45 Uhr im Freibad Neuenhof.

Schon in der Ligarunde und im Pokal lieferten sich die Cronenbergerinnen mit Hohenlimburg spannende Spiele, wobei Neuenhof meist unterlag. Nur im Dezember hatte der SV Neuenhof beim 13:10-Auswärtserfolg die Nase vorn.

In schmerzhafter Erinnerung ist hingegen noch das unglückliche Ausscheiden im Pokal, als sich Hohenlimburg erst im Fünfmeterschießen durchsetzen konnte. Zudem die unnötige Niederlage in der Bundesligarückrunde, als sich Neuenhof nach klarer Führung durch ein Hohenlimburger Tor in der letzten Spielminute noch mit 10:11 geschlagen geben musste.

Diese Niederlage war entscheidend dafür, dass der SVNeuenhof den schon sicher geglaubten dritten Tabellenplatz einbüßte und zum Abschluss der Ligarunde mit Rang fünf vorlieb nehmen musste. Der Stachel dieser beiden Niederlagen sitzt bei der Mannschaft von Trainer Sebastian Rzepka noch tief. In den Play-offs soll nun der Spieß her- umgedreht werden.

Hierbei will sich die Mannschaft auch nicht vom bekannt körperbetonten Spiel der Gäste den Schneid abkaufen lassen. Die spielerischen Vorteile liegen ohne Zweifel auf Seiten der Cronenbergerinnen, dass haben die vergangenen Begegnungen deutlich gezeigt. Neuenhof scheiterte lediglich an der mangelhaften Chancenverwertung. "Wir sind gut vorbereitet und werden alles geben. Wenn wir im Gegensatz zu den Niederlagen in Pokal und Meisterschaft diesmal unsere Torchancen nutzen und uns im Spiel keine Auszeit gönnen, können wir beide Spiele gewinnen", sagt Sebastian Rzepka.

Erstmals in diesem Jahr stehen ihm alle Spielerinnen zur Verfügung. Da für das Weiterkommen das Torverhältnis eine große Rolle spielen kann, will Neuenhof einen deutlichen Erfolg herausspielen. Denn im Rückspiel in Hagen-Henkhausen (Sonntag 13Uhr) hängen die Trauben höher.

Neuenhof hofft beim Heimspiel auf die Unterstützung vieler Zuschauer. "Damit es im eigenen Bad nicht zu einem Auswärtsspiel für uns kommt, brauchen wir unseren Anhang dringend, denn Hohenlimburg wird erfahrungsgemäß viele eigene Fans mit nach Neuenhof bringen", sagt Rzepka.

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