Der Bundesligist SV Neuenhof gewinnt in Chemnitz mit 16:9.

Nationalspielerin Mareike Kreuzner warf für den SV Neuenhof zehn Tore beim Auswärtssieg in Chemnitz.
Nationalspielerin Mareike Kreuzner warf für den SV Neuenhof zehn Tore beim Auswärtssieg in Chemnitz.

Nationalspielerin Mareike Kreuzner warf für den SV Neuenhof zehn Tore beim Auswärtssieg in Chemnitz.

Andreas Fischer

Nationalspielerin Mareike Kreuzner warf für den SV Neuenhof zehn Tore beim Auswärtssieg in Chemnitz.

Wuppertal. Mit einem 16:9 (5:1, 4:3, 4:2, 3:3)-Auswärtserfolg beim SC Chemnitz feierten die Bundesliga-Wasserballerinnen des SVNeuenhof ihren fünften Saisonsieg und sicherten sich zum Ende der Hinrunde den vierten Tabellenplatz.

Bei der Partie im Chemnitzer Sportforum stand vor allem Mareike Kreuzner im Mittelpunkt. Die 21-jährige Nationalspielerin des SV Neuenhof erzielte zehn Treffer. Trotz dieser grandiosen Ausbeute wurde sie aber nicht zur Spielerin des Tages gekürt. Diese Auszeichnung ging an ihre Mannschaftskameradin Clara Utsch, die ebenfalls ein hervorragendes Spiel ablieferte. Ihren ersten von zwei Treffern erzielte die 18-Jährige bereits nach knapp 20Sekunden nachdem Kreuzner das Anschwimmen gewonnen hatte und der Ball über Edina Butuza zu Clara Utsch wanderte, die alle Zeit der Welt hatte, um sicher zu verwandeln.

Neuenhof-Trainer Rzepka trotz des hohen Sieges nicht ganz zufrieden

Dieser Auftakt nach Maß gab den Wuppertalerinnen viel Selbstvertrauen, während sich Chemnitz geschockt zeigte. Neuenhof nutzte die Unsicherheiten in der Chemnitzer Abwehr zu weiteren vier Toren im ersten Viertel. Anschließend ging etwas die Konzentration verloren, und die Mannschaft bewegte sich einfach zu wenig, was aber darin begründet war, dass Trainer Sebastian Rzepka viel wechselte. Dennoch gewann Neuenhof das zweite Viertel mit 4:3.

Nach dem Seitenwechsel wechselte Neuenhof die Torfrau. Für Gabriella Szaniszló kam Christin Fohrmann, die wie ihre Vorgängerin eine gute Partie machte. Am Spiel der beiden Mannschaften änderte sich im dritten Viertel hingegen nicht viel. Während es nach vorne hin weiter gut aussah, kassierte Neuenhof einige vermeidbare Gegentreffer, weil die Abwehr nicht immer entschlossen genug zupackte und Chemnitz so zu leichten Erfolgen kam. Das letzte Viertel plätscherte aufgrund des klaren Vorsprungs des SV Neuenhof nur noch so dahin. Keine der beiden Mannschaften konnten noch nennenswerte Akzente setzen.

Trotz des klaren Sieges war Neuenhofs Trainer Sebastian Rzepka nicht ganz zufrieden: "Es kann nicht sein, dass Mareike Kreuzner allein zehn Tore wirft, die anderen aber nur eins oder maximal zwei. Außerdem durften wir nie und nimmer neun Gegentreffer kassieren. Das darf gegen eine solche Mannschaft wie Chemnitz nicht passieren", sagte Rzepka.

Unzufrieden war der Coach auch mit dem Überzahlspiel seiner Mannschaft. Nur zwei von zehn Überzahlsituationen wurden erfolgreich genutzt. Gelegenheit diese Fehler abzustellen, hat Neuenhof bereits am kommenden Samstag, wenn der SCChemnitz zum Rückspiel an die Wupper kommt.

SV Neuenhof: Gabriella Szaniszló (ab 17. Minute Christin Fohrmann), Michaela Racek (1Tor), Karoline Kreuder, Mareike Kreuzner (10), Janine Rüter, Edina Butuza (1), Alexandra Schilling (2), Tanja Plontsch, Clara Utsch, Isabel Hennenberg.

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