Handball-Landesliga: Saison endet mit zwei Ortsduellen.

HSV Wuppertal - Wuppertaler SV 20:28 (11:17). In dem bedeutungslosen Derby war der Aufsteiger im letzten Spiel seines scheidenden Trainer-Trios Sonja Fischer, Christian Braun und Michael Renner in allen Belangen unterlegen. Dass die Partie anfangs schleppend verlief, lag eher an der sorglosen Herangehensweise der Gäste, als an einer engagierten Leistung der Unterbarmer. Nach dem 8:8 (16.) zog das Team um den aus dem Urlaub zurückgekehrten Trainer Sebastian Meier, der für die kommende Saison die Mannschaftführung abgeben will, immer weiter davon und sorgte schon zur Pause für klare Verhältnisse. Erst als die „Löwen“ nach einer 25:14-Führung (46.) einige Gänge zurückschalteten konnte der HSV Ergebniskosmetik betreiben. „Insgesamt bin ich mit der Saison sehr zufrieden, trotz des früheren Trainerwechsels und etwas Unruhe hat die Mannschaft das überragend gemeistert“, sagte Sebastian Meier, der sich mehr um die Sportliche Leitung des WSV kümmern will. Den Namen des neuen Trainers will Meier erst in drei Wochen bekannt geben. Der HSV ist weiter auf Trainersuche. HSV: Scharf, Hasselbeck - Zitlau, Ucke (3/2), Frie (2), Schuberth (4/1), Brand, Schulte (1), Heukamp (1), Kuschnerus (1), Bernbeck, Kositza (2), Pepke (5), Kimmel (1). WSV: Schneider, Schlobach - Butzen (3), Michel (4), Strack, Esdar, Sichelschmidt (4), Biesenroth (8/2), Krüger, Enderle (4), Schmidt (2), Kurz, Bersau (1), Hopp (2).

Vohwinkeler STV - Team CDG / Grün-Weiß Wuppertal 29:27 (19:13). Wenigstens das Vorhaben, sich vernünftig aus der Landesliga zu verabschieden, gelang Vohwinkel. Gegen die Oberbarmer, bei denen einige Prozentpunkte fehlten, waren die Hausherren hochmotiviert. Vohwinkel konnte sich schnell und gut absetzen. Die sich auflösende Spielgemeinschaft des Teams CDG/ Grün-Weiß kam nur sehr schwer ins Spiel. Mit der Hypothek von sechs Toren kämpfte sich die Mannschaft von Matthias Kohrsmeier heran und rückte dem VSTV beim 27:28 (56.) gefährlich nah. Alexander Krolls Treffer knapp zwei Minuten vor dem Ende bescherte dem VSTV, bei dem beide Torhüter glänzten, den zweiten Derby-Sieg der jüngsten Landesliga-Historie. Für den Absteiger war das aber nur ein geringer Trost. e.ö. VSTV: Fröhlich, Giersberg - Kroll (3), Conrads (3), Korpys (3), Wehner (1/1), Solberg, Bartos (2), F.Quint (7), Jukic (2), Vössing, Herden (7), Stemmler (1), Alves Team: Kreissig - Stäbisch (7), Biegler (4), Turbon (4), Gasda (2), Ströter (3/2), Rolf (6), Löhr (1), Kohrsmeier.

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