Handball-Landesliga: 25:24 gegen WSV überlebenswichtig.

VSTV Vohwinkel - Wuppertaler SV 25:24 (12:14). Im 15. Ortsduell seit seinem Wiederaufstieg feierte der VSTV gegen den WSV seinen ersten Derbysieg. Dabei kämpfte sich die Mannschaft von Jens Leiss erst in die Partie ’rein und bewies in der hektischen Endphase gute Nerven, die die Löwen im gleichen Maße nicht im Griff hatten. „Ein Punkt wäre verdient gewesen, hätten wir das cleverer zu Ende gespielt, wären wir sogar als Sieger vom Platz gegangen“, sagte Sebastian Meier von WSV. Der spielende Trainer-Manager ärgerte sich darüber, dass sein Team in einem ausgeglichenen Spiel und nach einer 14:12-Halbzeitführung die Partie unnötig aus der Hand gab. Vohwinkels Coach Leiss ließ WSV-Spielertrainer Björn Sichelschmidt, der als Regisseur die Zügel in der Hand hielt und auch selbst fünf Tore erzielte, ab der 25. Minute an die „Kette legen“. Damit zerstörten die Vohwinkeler den Spielfluss der Mannschaft von den Südhöhen. Acht Sekunden vor dem Ende beendete Alexander Kroll den Derbyfluch und bescherte seinem Team im Abstiegskampf zwei ganz wichtige Punkte. Trotz des Sieges bleibt Vohwinkel auf dem vorletzten Platz, weil Mitkonkurrent Velbert ebenfalls gewann. e.ö. VSTV: Dietrich, Giersberg - Kroll (1), Conrads (10), Korpys (2), Wehner, F. Quint (3/2), Jukic (1), Vössing, Pauksch (2), H. Quint (1), Herden (5), Alves. WSV: Schlobach, Meier (ab der 51.Minute) - Butzen (3), Michel, Strack, Esdar (1), Sichelschmidt (5), Biesenroth (5), Enderle (1), Schmidt (7/6), Bersau (2), Hopp (1). SG Langenfeld III - HSV Wuppertal 26:20 (8:11). Aufpassen muss dagegen wieder Aufsteiger HSV Wuppertal. Durch die Niederlage beträgt der Vorsprung auf die Nichtabstiegsplätze nur noch zwei Punkte. Die Mannschaft um das Trainertrio Sonja Fischer, Christian Braun und Michael Renner (alle verlassen den Verein nach der Saison) lag zur Halbzeit zwar knapp aber hoffnungsvoll in Front, leistete sich dann aber zu viele unnötige Ballverluste. HSV: Hasselbeck, Scharf - Schmitz (3/2), Zitlau (1), Frie (n.e), Schuberth (6/3), Brand (n.e) Schulte (2), Heukamp, Kuschnerus, Bernbeck, Kositza, Pepke (4), Kimmel (4).

Haaner TV - Team CDG/GW Wuppertal 33:25 (16:12). Auch die Oberbarmer ließen beste Chancen liegen. „Kleinigkeiten haben über Sieg und Niederlage entschieden“, sagte Matthias Kohrsmeier, der seinen Keeper Martin Schäfer lobte. e.ö. Team: Schäfer, Kreissig - Stäbisch (5), Welberg, Turbon (4), Gasda (5), Spieß, van der Sanden, Ströter (8/6), Rolf, Löhr (3), Kohrsmeier.

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