Mittwochabend treten die Titans beim Tabellenersten Friedrichshafen an. Trainer Chowanski spricht von einem „Trainingsspiel“.

Beim hohen Favoriten VfB Friedrichshafen können die Titans (hier eine Szene aus dem Spiel gegen Bühl) nur positiv überraschen.
Beim hohen Favoriten VfB Friedrichshafen können die Titans (hier eine Szene aus dem Spiel gegen Bühl) nur positiv überraschen.

Beim hohen Favoriten VfB Friedrichshafen können die Titans (hier eine Szene aus dem Spiel gegen Bühl) nur positiv überraschen.

Mathias Kehren

Beim hohen Favoriten VfB Friedrichshafen können die Titans (hier eine Szene aus dem Spiel gegen Bühl) nur positiv überraschen.

Wuppertal. Tabellenerster gegen Tabellenletzter. Wenn die Titans heute, 20Uhr, in der Arena Friedrichshafen beim noch ungeschlagenen VfB Friedrichshafen aufschlagen, sind die Rollen klar verteilt. "Außer Spesen nichts gewesen" könnte das Motto für die Wuppertaler lauten. Aber wie motivieren sich die Spieler für die fast 600Kilometer lange Fahrt bei Eis und Schnee, wenn sie genau wissen, dass am Bodensee nichts zu holen sein wird?

Trainer Gergely Chowanski sagt dazu: "Dass der VfB uns vermöbelt, erwartet jeder. Trotzdem sind wir hochmotiviert, denn man spielt ja nicht jeden Tag gegen so eine gute Mannschaft."

Für ihn und sein Team ist die Partie beim Tabellenprimus schon die Vorbereitung auf das darauf folgende Spiel gegen den VCFranken, der laut eigenen Angaben die finanzielle Misere überwunden hat. "In Friedrichshafen können wir schon einmal ein paar taktische Sachen ausprobieren", sagt Chowanski, der von einem "sehr guten Trainingsspiel" spricht.

Nach der 2:3-Niederlage gegen Bühl hadert Chowanski ein wenig mit dem Schicksal: "Das Glück ist momentan nicht auf unserer Seite." Aber den Spielertrainer plagen noch ganz andere Sorgen. Es kursiert der Magen-Darm-Virus, einige Spieler konnten nur eingeschränkt trainieren. Wer daher in Friedrichshafen von Anfang an auf dem Feld steht, weiß der 29-Jährige noch nicht.

Auch wer neben dem Feld stehen wird, steht noch nicht fest. Beim Heimspiel gegen Bühl saß Lars Dinglinger als Co.-Trainer auf der Bank. "Die Regeln verlangen eine weitere Person auf der Bank, wenn ich als Spielertrainer auf das Feld gehe", sagt Chowanski. "Aber wer das ist, ist eigentlich egal." Das wird von Spiel zu Spiel neu entschieden. Auch Fitnesstrainerin Pamela Weil oder Manager Thorsten Westhoff saßen schon auf der Bank.

Mehr Siegchancen als in Friedrichshafen rechnen sich die Titans am kommenden Sonntag im Heimspiel (15.30 Uhr, Bayer-Halle) gegen den VC Franken aus. Dann kommt es zum Wiedersehen mit dem Ex-Bayer-Trainer Mark Lebedew.

Wohl eher nicht dabei sein wird Ryan de Bruyn, der sich gegen Bühl am Sprunggelenk verletzt hat. Einige Tests stehen zwar noch aus und der 24-jährige Kanadier konnte am Sonntag schon wieder einigermaßen laufen, aber ob es für einen Einsatz reicht, ist fraglich. "Es ist nicht so schlimm wie erwartet", gibt Manager Thorsten Westhoff Entwarnung.

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