In der Bayer-Halle kommt es für die Wuppertaler zum Derby gegen evivo Düren.

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Lars Dinglinger hofft zum Spiel gegen Düren auf die Rückkehr in das Team der Titans.

Lars Dinglinger hofft zum Spiel gegen Düren auf die Rückkehr in das Team der Titans.

Andreas Fischer

Lars Dinglinger hofft zum Spiel gegen Düren auf die Rückkehr in das Team der Titans.

Wuppertal. Die Erwartungen vor dem West-Derby sind groß. Am Samstag um 19 Uhr trifft der Volleyball-Bundesligist Wuppertal Titans in der Bayer-Halle auf evivo Düren. Dann sollen endlich wieder Punkte geholt werden.

Der jüngste Sieg liegt schon fünf Spieltage zurück. Titans-Manager Thorsten Westhoff gibt klar die Richtung vor: "Seit Haching ist jedes Spiel ein Endspiel. Ich habe die klare Erwartungshaltung, dass wir die Punkte zu Hause machen." Wichtig ist Westhoff eines: "Es muss doch unser aller Ziel sein, die Liga zu halten."

Während die Titans gegen den Abstieg spielen - Platz elf in der Tabelle mit 6:22-Punkten - sieht es beim Gast evivo Düren besser aus. Der Tabellensechste hat mit 14:14 ein ausgeglichenes Punktekonto, bleibt in dieser Spielzeit aber bisher unter dem gewohnten Niveau.

Spielertrainer Sven Anton ist von der Qualität seiner Mannschaft überzeugt, und das zuletzt gewonnene Spiel gegen Bad Dürrenberg/Spergau gibt Auftrieb. Wichtig für den 38-jährigen Coach sind der sichere Aufschlag und der Block. Gegen Diagonalangreifer Heriberto Quero, Tim Elsner und Malte Holschen werden sich die Titans warm anziehen müssen.

Ein Wiedersehen gibt es mit Ex-Bayer-Spieler Sebastian Kühner, der zum Beginn der Saison nach Düren gewechselt ist. Ob der 21-jährige Zuspieler auflaufen wird, ist fraglich. Ilja Wiederschein, der zuletzt eine starke Leistung zeigte, wird wohl wieder von Beginn an spielen.

Am Samstag ab 18 Uhr ist Einlass in der Bayer-Halle.

Bei einem Erfolg gegen Düren würden die Titans mit einiger Sicherheit die Abstiegsplätze verlassen. Der punktgleiche TSV Giesen/Hildesheim erwartet nämlich am Wochenende den Rekordmeister VfB Friedrichshafen und dürfte chancenlos sein.

Auf Wuppertaler Seite steht der Einsatz von Mittelblocker Lars Dinglinger (Probleme mit den Stirnhöhlen) auf der Kippe. "Mir geht es besser, aber ich bin noch nicht ganz auf dem Damm." Zum Dürener Team sagt er: "Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass evivo so wenig Angriffschancen wie möglich aufbaut."

Das sieht Titans-Trainer Jens Larsen ähnlich: "Düren hat zuletzt zur alten Form zurück gefunden. Wir müssen daran arbeiten, dass sich das zumindest im Spiel gegen uns wieder ändert." Larsen erwartet ein spannendes Spiel.

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