Gegen Gotha sollen am Samstag Punkte her. Chowanski bleibt Trainer.

Volleyball
Spielertrainer Gergely Chowanski steht in dieser Doppelrolle weiter nicht zur Disposition.

Spielertrainer Gergely Chowanski steht in dieser Doppelrolle weiter nicht zur Disposition.

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Spielertrainer Gergely Chowanski steht in dieser Doppelrolle weiter nicht zur Disposition.

Wuppertal. Von einer Krise spricht bei den A!B!C Titans Bergisch Land zwar niemand, aber den vorletzten Tabellenplatz mit 2:14-Punkten kann man nicht mehr schön reden. Woher sollen die so dringend benötigten Punkte für den Volleyball-Bundesligisten kommen?

Wenn die Wuppertaler am Samstag, 20 Uhr, in der Goldberghalle beim Aufsteiger VC Gotha antreten, hätte man noch vor der Saison von einem Duell auf Augenhöhe gesprochen. Aber die Ostdeutschen stehen mit einem ausgeglichenen Punktekonto (8:8) auf dem sechsten Tabellenplatz und gehen als Favorit in die Partie.

Weitere Neuzugänge sind nicht ausgeschlossen

Nach Lösungen aus der verzwickten Situation suchen Titans-Manager Thorsten Westhoff und Spielertrainer Gergely Chowanski. Ein Neuzugang wurde in der vergangenen Woche bereits präsentiert. Der Mittelblocker Novak Stankovic wartet aber noch auf seine Spielberechtigung. Westhoff dazu: „Wir wissen noch nicht genau, wann Novak grünes Licht bekommt, wir arbeiten aber daran.“

Auch weitere Neuzugänge sind momentan nicht ausgeschlossen, der Zwölfte will alles tun, um dem Tabellenkeller zu entfliehen. Auf der Trainerbank sitzt weiterhin Gergely Chowanski fest im Sattel. Auch Co.-Trainer Michael Kohne wird an Chowanskis Seite weiter arbeiten.

Am vergangenen Samstag beim Pokalspiel gegen den Moerser SC wunderten sich die Zuschauer, dass Volleyball-Legende Georg Grozer als Co.-Trainer fungierte. „Wir wollten die Moerser aus dem Konzept bringen“, sagt Westhoff, der aber nicht von einer längerfristigen Lösung spricht. „Das war definitiv eine einmalige Sache. Gergely macht einen guten Job, an ihm liegt es nicht, dass wir verlieren.

Der Siegeswille muss aus dem Team heraus kommen.“ Dieses hat unter der Woche hart gearbeitet, und auch die Grippewelle ist überwunden. Nach einem kurzen Training am Freitagvormittag reisen die Wuppertaler nach Thüringen. Björn Matthes wird sich auf ein Wiedersehen mit seinem alten Verein freuen können.

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