Gegen ein schwaches Team von evivo Düren unterliegen die Wuppertaler mit 1:3. Zu wenig funktionierte.

Sebastian Pecherz (rechts) erwischte gegen Düren nicht seinen besten Tag und wurde ausgewechselt. Für ihn kam Raphael Möllers.
Sebastian Pecherz (rechts) erwischte gegen Düren nicht seinen besten Tag und wurde ausgewechselt. Für ihn kam Raphael Möllers.

Sebastian Pecherz (rechts) erwischte gegen Düren nicht seinen besten Tag und wurde ausgewechselt. Für ihn kam Raphael Möllers.

Mathias Kehren

Sebastian Pecherz (rechts) erwischte gegen Düren nicht seinen besten Tag und wurde ausgewechselt. Für ihn kam Raphael Möllers.

Wuppertal. Die Zeit, in der evivo Düren in der Bayer-Halle um einen Sieg zittern musste, ist lange vorbei. Auch am Sonntag konnten die A!B!C Titans Bergisch Land gegen den Tabellensechsten nicht überraschen und verloren mit 1:3 (17:25, 18:25, 25:21, 23:25). Damit bleiben die Titans mit nur zwei Siegen in dieser Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz.

In einer schwachen Partie vor 300 Zuschauern genügte den Dürenern eine mittelmäßige Leistung. „Es hat glücklicherweise gereicht“, sagte Dürens Trainer Sven Anton, der die hohe Eigenfehlerquote bemängelte. Diese war auch auf Wuppertaler Seite viel zu hoch. 19 Aufschlagfehler, dazu erneut zu viele Fehler in der Annahme – von dem Aufwärtstrend nach dem Unterhaching-Spiel war nicht mehr viel zu spüren.

Lediglich im dritten Durchgang zeigten die Titans, dass sie es doch noch können. „Dieser Satz war fast fehlerlos“, lobte Co.-Trainer Georg Grozer, der noch beim Freitagstraining einen äußerst positiven Eindruck von seinen Spielern hatte und sehr zuversichtlich war, dass gegen Düren etwas möglich sein könnte. „Heute habe ich gelernt, dass man sich so eine Aussage nicht erlauben darf.“

Auf die Frage, warum die Mannschaft nicht an die Trainingsleistung anknüpfen konnte, fand er keine Antwort. Die Möglichkeit, dass sportpsychologische Hilfe seiner Mannschaft dienen könne, lehnte er jedoch ab. „Das sind alles Profis, die mit dem Druck arbeiten und leben müssen. Ich werde ihnen nicht über den Kopf streicheln. Außerdem brauchte ich als Spieler auch keinen Psychologen, vielleicht die Leute, die um mich herum gespielt haben“, so Grozer.

Der Schachzug Cruz für Lyck zahlt sich nicht aus

Gegen Düren startete überraschend Ezequiel Cruz statt Peter Lyck auf der Diagonalposition. „Beide haben gut trainiert und ich wollte Düren mit dieser taktischen Variante überraschen. Ist nicht gelungen“, resümierte Spielertrainer Gergely Chowanski.

Ab dem zweiten Durchgang spielte Lyck, außerdem wurde Julian Stuhlmann für Daniel Wernitz auf der Liberoposition eingewechselt. „Julian ist der bessere Annahmespieler“, erklärte Chowanski den Wechsel. Die Annahme wurde stets gefordert, vor allem wenn der Dürener Christian Dünnes am Aufschlag war.

Gegen seine 26 Angriffspunkte fanden die Titans jedoch kein Gegenmittel. Einziger Lichtblick bei den Titans war der eingewechselte Raphael Möllers, der eine gute Alternative im Außenangriff für Sebastian Pecherz war. „Ich habe es heute geschafft, den Kopf auszuschalten und das abzurufen, was ich kann“, sagte Möllers.

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