Volleyball: Nach dem 3:1-Sieg gegen Bad Dürrenberg/Spergau hat der Klub wieder bessere Karten im Abstiegskampf.

Titans-Kapitän Gergely Chowanski biss erst auf die Zähne und durfte später mit den Kollegen jubeln.
Titans-Kapitän Gergely Chowanski biss erst auf die Zähne und durfte später mit den Kollegen jubeln.

Titans-Kapitän Gergely Chowanski biss erst auf die Zähne und durfte später mit den Kollegen jubeln.

Uwe Schinkel

Titans-Kapitän Gergely Chowanski biss erst auf die Zähne und durfte später mit den Kollegen jubeln.

Wuppertal. Es war ein ganz wichtiger Erfolg für den Volleyball-Bundesligisten Wuppertal Titans im Kampf gegen den Abstieg. Am späten Montagabend feierte das Team vor 320 Zuschauern den 3:1(25:16, 27:25, 19:25, 28:26)-Sieg gegen Bad Dürrenberg/Spergau. In der Tabelle bleiben die Wuppertaler zwar auf dem elften Tabellenplatz, aber der VC Leipzig, der punktgleiche Konkurrent auf dem zehnten Tabellenplatz, hat noch ein Spiel weniger und muss am kommenden Sonntag gegen den VfBFriedrichshafen antreten.

"Wir haben in den vergangenen drei Partien gut gespielt", sagte Titans-Trainer Jens Larsen und war glücklich über den 3:1-Sieg. "Natürlich waren noch Fehler im Spiel, aber wir haben diese Fehler akzeptiert und sind in diesen Phasen nicht passiv geworden", sagte der dänische Spielertrainer, der sich gegen Bad Dürrenberg trotz personeller Engpässe nicht selbst einwechseln musste. Seine erste Sieben spielte durch.

Besonders hart auf die Zähne biss Zuspieler Gergely Chowanski, der mit Rückenproblemen, die er schon unter der Woche hatte, durchspielte. "Er hat sich wirklich durchgebissen und dabei noch ein super Spiel gemacht", lobte Larsen seinen Kapitän, dessen Ass zum 27:26 im vierten Satz den Sieg einleitete. Der entscheidende Punkt war aber schon das 27:25 für die Wuppertaler im zweiten Durchgang. Peter Lycks "Netzroller-Ass" ebnete den Weg zum Erfolg. "Wir hatten nichts zu verlieren und haben einfach nur gespielt", lautete die Analyse von Mittelblocker Dirk Grübler, der im Block überzeugte.

Larsens Taktik war voll aufgegangen. Dazu gehörten auch wieder die Sprints in der Zehnminutenpause. "Wir haben den Block anders gestellt und schneller gespielt", sagte Larsen. Auch das Angriffsspiel der Titans funktionierte besser. Im ersten Durchgang setzte sich Florian Wilhelm gut durch, beste Punktesammler im Spiel waren aber Peter Lyck und Gerrit Zeitler.

"Durch den Sieg bleiben wir im Rennen", sagte Larsen. Das nächste wichtige Heimspiel ist bereits am kommenden Samstag. Dann empfangen die Wuppertaler in der Bayer-Halle (19 Uhr) den Tabellenletzten Giesen/Hildesheim, der vom ehemaligen Bayer-Trainer Michael Mücke trainiert wird. bac

Titans Wuppertal: Grübler, Wilhelm, Späth, Dinglinger, Chowanski, Zeitler, Lyck. VC Bad Dürrenberg/ Spergau: Cyvas, Hochmuth, Langer, Andörfer, Erhardt, Kronseder, Dörendahl, Gluvajic.

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