Beim Tabelleletzten unterlagen die Wuppertaler gestern Abend mit 1:3.

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Auch wenn in dieser Szene der Titans-Block mit Jesper Jensen und Gergely Chowanski (rechts) erfolgreich ist, streckten sich die Wuppertaler im Ruhrpott doch vergeblich.

Auch wenn in dieser Szene der Titans-Block mit Jesper Jensen und Gergely Chowanski (rechts) erfolgreich ist, streckten sich die Wuppertaler im Ruhrpott doch vergeblich.

Heinrich Jung

Auch wenn in dieser Szene der Titans-Block mit Jesper Jensen und Gergely Chowanski (rechts) erfolgreich ist, streckten sich die Wuppertaler im Ruhrpott doch vergeblich.

Wuppertal. An mangelnder Motivation lag es nicht. Die Wuppertal Titans hatten gegen den Tabellenletzten RWE Volleys Bottrop im NRW-Derby eigentlich noch eine Rechnung offen. Der Tabellenletzte hatte vor der Partie nur zwei Pluspunkte - die hatten die Bottroper im Vorrundenspiel in der Bayer-Halle geholt.

Jetzt haben die Volleys vier Pluspunkte - und wieder schauten die Titans dumm aus der Wäsche. Mit 1:3 (23:25, 21:25, 25:23, 18:25) unterlagen die Wuppertaler im Vier-Punkte-Spiel in der Dieter-Renz-Halle. Dagegen beendete das Ruhrpott-Team die Negativserie von zehn Niederlagen in Folge und schöpft wieder Hoffnung im Abstiegskampf.
Taktisch und personell verändert als bei der 0:3-Niederlage gegen Rottenburg starteten die Titans gegen den Angstgegner. So begann Thilo Späth auf der Liberoposition, Thomas Güßgen auf Diagonal und Spielertrainer Gergely Chowanski dirigierte als Zuspieler. Der Start glückte zunächst, die Titans führten sogar mit 18:14. Doch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen brachten sie um die Früchte des Erfolgs und der erste Satz ging mit 25:23 an die Gastgeber.

Auch den zweiten Durchgang dominierten die Bottroper und brachten den Drei- bis Vier-Punkte-Vorsprung nach Hause: 25:21. Der Wechsel auf der Zuspielposition, Merten Krüger für Chowanski, brachte nichts ein.

Doch nach der Zehn-Minuten-Pause kamen die Wuppertaler besser aus der Kabine, kämpften und holten den dritten Durchgang knapp mit 25:23.

Es folgte der Rückfall in alte Fehler. Die Titans brachen wieder ein und die Bottroper erarbeiteten sich Punkt für Punkt. Über 6:3, 13:8 zogen sie davon und gewannen deutlich mit 25:18.

Güßgen, Krüger, Gies, Späth, Chowanski, Toews, Stuhlmann, Jensen, Lyck, Zeitler

3:1 (25:23, 25:21, 23:25, 25:18)

Am kommenden Sonntag beim SCC Berlin (16 Uhr)

Mit einem Sieg hätten die Wuppertaler Boden auf die Play-off-Plätze gutmachen können, doch nun folgte ein Abrutschen auf den zehnten Platz. "Das war keine Blamage, wir haben es nur wieder nicht geschafft, den Sack zuzumachen. Wir haben geführt in den Sätzen, doch wir bekommen sie nicht zu. Woran das liegt, wissen wir nicht", sagte Titans-Manager Thorsten Westhoff. 

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