Testspiel gegen Schuvoc Halem ging knapp an die Belgier.

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Casper Munk steigerte sich als Diagonalangreifer.

Casper Munk steigerte sich als Diagonalangreifer.

Uwe Schinkel

Casper Munk steigerte sich als Diagonalangreifer.

Wuppertal. Von einer tollen Frühform kann bei den Wuppertaler Titans zwei Wochen vor dem Start in die Volleyball-Bundesligasaison noch keine Rede sein. Nachdem die Titans in einem Testspiel gegen evivo Düren mit 0:4-Sätzen glatt verloren hatten, war auch gestern Abend in der Bayer-Halle gegen den belgischen Erstligisten Schuvoc Halem zu Beginn der Partie noch eine Menge Sand im Getriebe. Fehlerhaft spielten die Wuppertaler ihre Angriffe aus, wackelten in der Annahme und lieferten gegen keineswegs überragende Gäste auch im Blockspiel keine Meisterleistungen ab. So ging der erste Satz mit 21:25 verloren, womit die Gastgeber noch sehr gut bedient waren.

Besser lief es danach nicht nur für Diagonalspieler Casper Munk, der die Rolle des verletzten Peter Lyck übernommen hatte. Die Titans hielten den zweiten Satz offen, hatten aber mit 25:27 das schlechtere Ende für sich. Beim Stand von 25:25 nahm Trainer Jens Larsen den ersten Wechsel vor, der sich zu Beginn des dritten Durchgangs bezahlt machte. Julian Stuhlmann nahm für Thilo Späth die Liberoposition ein. Ein solcher Wechsel der Liberos wird nach einer Regeländerung auch in der Bundesliga möglich sein. Thilo Späth spielte für Oliver Gies stark als Außenangreifer weiter. Die Titans gingen mit 7:3 in Führung. Beim Stand von 10:8 tauschte Larsen die Mittelblocker. Thomas Güßgen, der für Jesper Jensen ins Spiel kam, trug dazu bei, dass die Titans mit 25:15 einen klaren Satzgewinn verbuchen durften. Der vierte Satz wurde als Tiebreak gespielt und ging mit 15:17 knapp an die Belgier. bac

Titans: Chowanski, Späth, Munk, Gies, De Bruyn, Jensen, Güßgen, Toews, Stuhlmann, Mester. Sätze: 21:25, 25:27, 25:15, 15:17

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