Gegen den TV Rottenburg, gegen den die Wuppertaler am Wochenende verloren haben, waren die Punkte nicht eingeplant - anders als in Bottrop.

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Zuspieler Merten Krüger hat die Wahl beim Zuspiel auf Peter Lyck oder Nathan Toews.

Zuspieler Merten Krüger hat die Wahl beim Zuspiel auf Peter Lyck oder Nathan Toews.

Andreas Fischer

Zuspieler Merten Krüger hat die Wahl beim Zuspiel auf Peter Lyck oder Nathan Toews.

Wuppertal. Nur ein Sieg zählt. Wenn am Mittwochabend (Beginn 19.30Uhr) der Volleyball-Bundesligist Wuppertal Titans in der Dieter-Renz-Halle gegen die RWE Volley Bottrops aufschlägt, müssen zwei Punkte her. Der Tabellenletzte aus Bottrop dümpelt mit zwei Pluspunkten im Tabellenkeller der Liga.

Diese beiden Punkte haben die Bottroper in der Hinrunde ausgerechnet in der Bayer-Halle in Wuppertal geholt. Wiedergutmachung ist also angesagt.

"Wir haben noch eine Rechnung offen. Gegen Bottrop werden wir uns ähnlich vorbereiten wie gegen Rottenburg", sagt Spielertrainer Gergely Chowanski. Der 28-Jährige, der im November das Traineramt von Jens Larsen übernahm, wird übrigens auch in den kommenden Spielen das Sagen haben.

"Die Trainersuche ist auf Eis gelegt, wir werden die Rückrunde mit Gergely beenden und keinen anderen Trainer aus dem Hut zaubern", sagt Titans-Trainer Thorsten Westhoff. Im April wollen die Verantwortlichen überlegen, mit wem es auf Dauer weitergehen soll.

Bis dahin müssen die Titans noch einige Punkte einfahren, um doch noch das Ziel - die Teilnahme an den Play-offs - zu erreichen. Momentan steht das Team auf dem neunten Tabellenplatz, mindestens ein Platz muss in der Tabelle noch gut gemacht werden.

Gegen den TV Rottenburg, gegen den die Wuppertaler am Wochenende verloren haben, waren die Punkte nicht eingeplant - anders als in Bottrop. "Wir werden wieder konsequent unsere Taktik durchziehen", sagt Chowanski, der den nächsten Gegner genau analysiert hat.

Viel Druck soll wieder über die Mitte ausgeübt werden, aber diesmal muss auch mehr über die Außenangreifer kommen. Die Hoffnung ruht auf Diagonalangreifer Peter Lyck, der gegen Rottenburg nicht seinen besten Tag hatte. Auch Casper Munk ist nach seiner Verletzung wieder voll belastbar, der Trainingsrückstand ist ihm aber noch deutlich anzumerken. Er wird zu Kurzeinsätzen kommen.

Die Bottroper haben nach der Weihnachtspause noch kein Pflichtspiel absolviert, die Partie gegen Bad Dürrenberg/Spergau wurde aufgrund der Unwetterwarnungen abgesagt. Der Tabellenletzte hat auf dem Transfermarkt noch einmal zugeschlagen.

Der amerikanische Nationalspieler Jonathan Winder war zuletzt in der Bottroper Partnerstadt Tourcoing aktiv und wurde dort französischer Vizemeister. Mit dem 2,03 Meter großen Zuspieler wollen die Bottroper den Klassenerhalt noch realisieren.

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