Am Samstag (20 Uhr, Bayer-Halle) erwarten die Titans den Tabellensiebten TV Bühl.

Auf Mittelblocker Nathan Toews ruhen am Samstag die Titans-Hoffnungen gegen Bühl.
Auf Mittelblocker Nathan Toews ruhen am Samstag die Titans-Hoffnungen gegen Bühl.

Auf Mittelblocker Nathan Toews ruhen am Samstag die Titans-Hoffnungen gegen Bühl.

Andreas Fischer

Auf Mittelblocker Nathan Toews ruhen am Samstag die Titans-Hoffnungen gegen Bühl.

Wuppertal. Können die Wuppertal Titans noch gewinnen? Zuletzt durften die Wuppertaler am 5. Dezember (3:0 gegen Moers) jubeln, seitdem setzte es fünf Niederlagen in Serie.

Folge: Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz. Höchste Zeit also, dass die Männer um Spielertrainer Gergely Chowanski die Negativserie stoppen.

Doch das ist am Samstag (20 Uhr, Bayer-Halle) gegen den TV Bühl keine leichte Aufgabe. Denn das Team aus Baden-Württemberg steht auf dem siebten Tabellenplatz, überraschte jüngst sogar mit einem 3:1-Sieg gegen Rottenburg.

Und auch an das Hinrundenspiel haben die Titans keine guten Erinnerungen, denn es endete mit einer 1:3-Niederlage. Punkte gingen verloren, die eigentlich fest eingeplant waren. Auch am Samstag ist ein Sieg Pflicht, will der Verein nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel geraten. Das nächste Vier-Punkte-Spiel steht also an.

Vielleicht kam die zweiwöchige Spielpause da gerade recht, um das Team auf den Abstiegskampf einzustimmen. Der Kanadier Nathan Toews hingegen kam nicht in den Genuss eines freien Wochenendes. Er spielte beim All-Star-Day in Dresden und gewann mit der Nord-Auswahl gegen den Süden.

"Nathan hat die gute Laune aus Dresden mitgebracht und das wird uns hoffentlich in Siegesstimmung versetzen", sagt Titans-Trainer Gergely Chowanski. "Irgendwann müssen wir schließlich auch mal wieder gewinnen."

Alle Spieler bei den Titans sind einsetzbar, Casper Munk sollte seinen Trainingsrückstand bald aufgeholt haben. Ob er jedoch am Samstag gegen Bühl in der Anfangssechs stehen wird, ist fraglich.

Chowanskis Augenmerk richtet sich vor allem auf den Bühler Diagonalangreifer Heriberto Quero. Der Venezolaner hat den Wuppertalern in den vergangenen Jahren mit großer Sprungkraft und harten Schmetterbällen regelmäßig das Leben schwer gemacht. Er kann Spiele entscheiden, somit werden die Block- und Abwehrarbeit von großer Bedeutung sein.

"Quero kann man nicht ganz ausschalten, man kann versuchen, ihn in den Griff zu bekommen", sagt Chowanski.

Deshalb wird es am Samstagabend vor allem auf die eigenen Aufschläge ankommen. Mit viel Risiko sollen die über das Netz kommen, so dass die Bühler Schwierigkeiten in der Annahme haben. "Dann werden sie über Heriberto spielen", sagt Chowanski.

Und das würde es den Wuppertalern wiederum leichter machen, das Spiel zu lesen und sich auf die Süddeutschen einzustellen. Vielleicht gelingt so mal wieder ein Erfolg.

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