Gegen den VC Bad Dürrenberg unterliegen die Wuppertaler nach zwei vergebenen Matchbällen mit 2:3-Sätzen.

Im Angriff der Titans ist Peter Lyck einer der wenigen zuverlässigen Punktelieferanten.
Im Angriff der Titans ist Peter Lyck einer der wenigen zuverlässigen Punktelieferanten.

Im Angriff der Titans ist Peter Lyck einer der wenigen zuverlässigen Punktelieferanten.

Uwe Schinkel

Im Angriff der Titans ist Peter Lyck einer der wenigen zuverlässigen Punktelieferanten.

Wuppertal. "Das tut weh." Thorsten Westhoff machte nach der 2:3-Niederlage der Wuppertal Titans beim Abstiegskonkurrenten VC Bad Dürrenberg Spergau keinen Hehl aus seinem Seelenleben. Der Manager des Tabellenletzten war vor dem so genannten Vier-Punkte-Spiel beim Drittletzten der Liga von einem Erfolg für seine Mannschaft ausgegangen. Der wäre auch möglich gewesen, doch im Duell zweier schwacher Mannschaften, die beide Probleme in der Abwehr hatten, schafften es die Wuppertaler erneut nicht, die entscheidenden Zähler zu verbuchen.

"Wir waren klar das bessere Team und hätten 3:0 gewinnen müssen", sagte Titans-Spielertrainer Gergely Chowanski. Warum sich am Ende dann doch der ehemalige Bayer-Trainer Michael Mücke auf der Dürrenberger Bank über einen geglückten Einstand als neuer Coach freuen durfte, brachte Westhoff mit einem Satz auf den Punkt: "Uns fehlt das Gewinner-Gen."

Gemeint sind damit Siegertypen, die auch enge Spiele endlich einmal nach Hause bringen. "Chowanski und Lyck sind die einzigen", sagt Westhoff. Chancen für einen Auswärtserfolg gab es genügend, erst recht im fünften Satz, als die Titans zwei Matchbälle beim Stande von 15:14 und 16:15 nicht nutzen konnten. In den Sätzen zuvor hatte bei Chowanski Co. zumindest die kämpferische Komponente gestimmt. Beispielsweise im dritten Satz, in dem das Team mit 19:23 zurücklag, den Durchgang aber nach sechs Punkten in Folge noch mit 25:23 gewann.

"Fehlender Einsatz ist nicht unser Problem. Dass wir bei Rückständen nicht aufgeben, haben wir schon oft gezeigt. Wir schaffen es aber nicht, den Sack zuzumachen", sagte Westhoff. Er hadert vor allem mit den fehlenden Alternativen auf Angriff/Außen, wo mit Oliver Gies und Ryan de Bruyn Spieler mit wenig Konstanz agieren.

Mit Peter Lyck allein, der 30 Punkte erzielte und eine Angriffsquote von 54 Prozent aufwies, wird es ganz schwierig für die Titans, die Liga zu halten. "Ich glaube aber nach wie vor an den Klassenerhalt. Wir können das noch schaffen", sagt Westhoff. Um für die nach der Normalrunde anstehenden Play-downs ordentlich gerüstet zu sein, müssten nach seiner Rechnung mindestens noch zwei Siege her.

3:2 (20:25, 26:24, 23:25, 25:19, 18:16)

Langer, Helbig, Erhardt, Simaro, Mayer, Gluvajic, Wiedersberg

Güßgen, Krüger, Gies, Späth, Chowanski, Toews, de Bruyn, Stuhlmann, Jensen, Lyck, Zeitler

122 Minuen

Samstag, 20. Februar, 20 Uhr, gegen Netzhoppers KW in der Bayer-Halle.

"Sechs bis acht Punkte sind zu wenig für die Play-downs, zehn okay." Zur Erinnerung: Die letzten vier Mannschaften nehmen ihre Punkte mit in die Play-downs, in denen zweimal jeder gegen jeden spielt. Die beiden Letztplatzierten steigen in die 2. Liga ab. Diesen Gedanken schiebt Westhoff noch weit beiseite. "Am kommenden Samstag kommt Königs Wusterhausen in die Bayer-Halle, die können wir schlagen."

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