Heimspiel gegen VC Franken in der Bayer-Halle. Punkte gegen den Abstieg müssen her.

In Friedrichshafen durfte Thilo Späth in ungewohnter Rolle schmettern.
In Friedrichshafen durfte Thilo Späth in ungewohnter Rolle schmettern.

In Friedrichshafen durfte Thilo Späth in ungewohnter Rolle schmettern.

Eibner

In Friedrichshafen durfte Thilo Späth in ungewohnter Rolle schmettern.

Wuppertal. Kurz und schmerzlos schickte der VfB Friedrichshafen die Titans am Mittwochabend zurück in die Heimat. Angetreten mit sieben Spielern, der Rest der Mannschaft laborierte an einem Magen-Darm-Virus, hatten die Wuppertaler bei ihrer 0:3-Niederlage nicht den Hauch einer Chance.

Am Sonntag (15.30 Uhr) möchten die Titans in der Bayer-Halle nicht so schnell abgefertigt werden. Denn mit dem VC Franken kommt eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle an die Rutenbeck. Die Gewinnchancen sind also weitaus höher als gegen den großen VfB, der mit 15 Siegen unangefochten an der Tabellenspitze thront.

VfB-Trainer Stelian Moculescu, der am Mittwoch zuerst seine Stammformation auf das Feld schickte, tauschte diese aber nach und nach gegen junge Spieler aus.

Nach einem klar gewonnenen ersten Abschnitt geriet das VfB-Ensemble nur in Satz zwei kurzzeitig ins Wanken, entschied den Durchgang aber mit dem dritten Satzball für sich. Satz drei war wiederum eine klare Angelegenheit.

"Für uns ist es wie ein kleiner Sieg, dass Moculescu seine erste Sechs zurückgewechselt hat", sagt Titans-Trainer Gergely Chowanski, der am Sonntag wohl wieder auf seine Stammsechs zurückgreifen kann.

Nach der Hauptrunde geht es für die ersten acht Mannschaften in den Play-offs um den Meistertitel. Die vier Mannschaften am Tabellenende spielen eine Play-down-Runde.

Die Punkte der Hauptrunde werden mit in die Play-down-Runde genommen. Es spielt jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel. Die beiden letztplatzierten Mannschaften der Play-down-Runde steigen in die 2.Bundesligen ab.

Ob Thilo Späth wie am Bodensee als Außenangreifer oder auf der gewohnten Liberoposition auflaufen wird, lässt Chowanski noch offen. Fest steht aber, dass auch die Franken, die mit Ex-Bayer-Trainer Mark Lebedew an die Wupper reisen, ein sehr unangenehmer Gegner sein werden.

Der Tabellensiebte überraschte am Mittwoch mit einem klaren 3:0-Heimsieg gegen Rottenburg. Mit einem 3:1-Erfolg gegen den Moerser SC konnten auch die Volleys Bottrop im unteren Tabellendrittel punkten.

"Wir müssen jetzt aufpassen, dass uns die Konkurrenz vor der Play-down-Runde nicht davon läuft", sagt Titans-Manager Thorsten Westhoff. Die Play-offs sind bei sechs Punkten Rückstand auf den erforderlichen achten Tabellenplatz zurzeit kein Thema mehr.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer